Mindestens sieben Menschen sind am Wochenende in einem Stuttgarter Club mutmaßlich Opfer von K.o.-Tropfen geworden. Die Betroffenen erlitten Übelkeit, Schwindel, Kreislaufprobleme und Erinnerungslücken, weshalb sie medizinisch versorgt werden mussten. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf K.o.-Tropfen oder ähnliche Substanzen und wartet auf die Ergebnisse von Blut- und Urintests.
Die Vorfälle ereigneten sich in der Nacht zum Sonntag. K.o.-Tropfen sind in der Regel geruch- und geschmacklos und machen Opfer wehrlos. Täter mischen die Substanzen meist unbemerkt in Getränke, um ihre Opfer dann in bewusstlosem Zustand sexuell zu missbrauchen oder auszurauben.
Kurzes Zeitfenster für Nachweis
Die meisten K.o.-Mittel lassen sich nur wenige Stunden im Blut und Urin nachweisen. Die Substanzen lösen Schwindel, Benommenheit und ein Gefühl der Trunkenheit aus, bevor die Betroffenen bewusstlos werden. Dieser Zustand kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden andauern. Besonders gefährlich sind die Substanzen in Kombination mit Alkohol oder anderen Drogen.
Zu den eingesetzten Wirkstoffen zählen Medikamente wie Narkose- und Beruhigungsmittel oder Partydrogen wie GHB und GBL. GBL wird im Körper zu GHB umgewandelt und entfaltet dann seine gefährliche Wirkung. Die Szene kennt die Substanz unter Namen wie Liquid Ecstasy, Fantasy oder G-Juice. Der leicht salzige oder seifige Geschmack wird durch den Eigengeschmack der Getränke überdeckt.
Anstieg der Fälle
Die Polizei verzeichnet einen Anstieg bei Körperverletzungen durch K.o.-Tropfen. In Baden-Württemberg gab es bereits mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit GHB und GBL. Die Behörden erwarten noch in diesem Jahr strengere Regelungen für die Chemikalien GBL und 1,4-Butandiol.
Die Ermittler suchen Zeugen, die die Vorfälle in dem Stuttgarter Club beobachtet haben. Vorwiegend Frauen werden Opfer solcher Taten und können sich später oft nicht an die Geschehnisse erinnern.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.












