Versöhnliche Töne in München: Rubio verspricht Europa "unser Schicksal bleibt verbunden"

upday.com 2 godzin temu
US-Außenminister Rubio sichert Europa dauerhafte Unterstützung zu (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz Europa die dauerhafte Unterstützung der USA zugesichert – und dabei einen deutlich versöhnlicheren Ton angeschlagen als sein Vize-Präsident JD Vance ein Jahr zuvor. Zugleich übte der 54-jährige Gesandte von Präsident Donald Trump Kritik an Klima- und Migrationspolitik, betonte aber, dies seien gemeinsame Fehler gewesen.

«Unser Schicksal ist und bleibt untrennbar mit Ihrem verbunden», sagte Rubio im Ballsaal des Bayerischen Hofs in München. Er verwies auf die gemeinsamen Wurzeln: «Für uns Amerikaner mag unsere Heimat zwar in der westlichen Hemisphäre liegen, aber wir werden immer Kinder Europas bleiben.» Die USA seien mit Europa nicht nur wirtschaftlich und militärisch, sondern auch spirituell und kulturell verbunden.

Seine Rede erhielt wiederholten Applaus. Beobachter sahen Erleichterung im Saal, da ein schärferer Auftritt befürchtet worden war.

Kritik an Klima- und Migrationspolitik

Trotz der versöhnlichen Töne übte Rubio auch Kritik. Er sprach von einem «Klima-Kult» und einer «beispiellosen Welle der Massenmigration». Allerdings betonte er: «Wir haben diese Fehler zusammen gemacht.»

Der Außenminister mahnte, Meinungsverschiedenheiten zwischen den USA und Europa rührten von der «tiefen Sorge um ein Europa» her, mit dem Amerika eng verbunden sei. Seine Botschaft: «Wir gehören zusammen.» Er warb für ein «neues Jahrhundert des Wohlstands», «das stolz auf sein Erbe und seine Geschichte ist».

Deutlicher Kontrast zu Vance

Rubios Auftritt stand in scharfem Kontrast zur Rede von US-Vizepräsident JD Vance auf derselben Konferenz im Vorjahr. Vance hatte weniger als einen Monat nach Trumps Amtsantritt von einer «Gefahr von innen» gesprochen – eine Äußerung, die weithin als provozierter Bruch in der transatlantischen Zusammenarbeit interpretiert wurde.

Rubio sprach zu einer Zeit, «in der Schlagzeilen das Ende der transatlantischen Ära verkünden», wie er selbst formulierte. Die US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie entfernte sich zuletzt von Europa.

Merz mahnt Neustart an

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor bei der Konferenzeröffnung die bestehenden transatlantischen Risse thematisiert und für einen Neustart der Beziehungen geworben. «Wir müssen diesseits und jenseits des Atlantiks zu dem Schluss kommen: Zusammen sind wir stärker», sagte der CDU-Politiker. Am Freitag hatte Merz bereits ein Gespräch mit Rubio geführt, das sich nach Regierungskreisen auf die Lage in der Ukraine und Europas Rolle in der NATO konzentrierte.

Während Rubios Rede war Merz nicht im Saal anwesend.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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