Der acht Jahre alte Noah ist vier Wochen nach seinem Verschwinden wohlauf und lebt mittlerweile in einer neuen Schutzeinrichtung. Das Frankfurter Sozialdezernat bestätigte, dass es dem Jungen gut geht. Gegen seine 46-jährige Mutter ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Kindesentführung – sie hatte kein Sorgerecht für Noah.
Noah war Mitte Januar spurlos verschwunden, nachdem ihn ein Fahrdienst an seiner Schule im Frankfurter Bahnhofsviertel abgesetzt hatte. Der Achtjährige kam jedoch nie in seinem Klassenzimmer an. Polizei und Privatpersonen suchten tagelang mit Hunden, Hubschraubern und Booten nach dem Jungen.
Die Suche endete schließlich in einem Wohnhaus im südhessischen Heppenheim, wo Noah unversehrt bei seiner Mutter aufgefunden wurde. Sie hielt sich dort bei einem Bekannten auf. Das Frankfurter Sozialdezernat teilte mit: «Noah geht es gut, dies wurde ärztlich vollumfänglich abgeklärt.»
Hintergrund zur Inobhutnahme
Noah hatte bereits vor seinem Verschwinden in einer Obhut-Einrichtung gelebt – ein Gericht hatte dies im Oktober 2025 angeordnet. Nach seinem Auffinden wurde er aus Schutzgründen in einer anderen Einrichtung untergebracht.
Eine Sprecherin betonte, dass gewaltsame Eskalationen in solchen Fällen selten vorkommen: «Gewaltvolle Eskalationen kommen nur sehr selten vor.» Zudem werde eng mit Eltern oder Sorgeberechtigten zusammengearbeitet, um Lösungen für das Kind in der Familie zu finden. «Der größte Teil der Inobhutnahmen ist daher zeitlich begrenzt», erklärte sie.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Noahs Mutter dauern an.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









