Vierter Fehler in Folge: Neuer steht beim FC Bayern unter Druck

upday.com 56 minut temu
Manuel Neuer reagiert während des Bundesliga-Spiels zwischen Bayern München und St. Pauli (Symbolbild) (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images) Getty Images

FC Bayern München hat sich zum 3:1-Heimsieg gegen FC St. Pauli gezittert. Erst zwei Tore in der Nachspielzeit – durch Luis Díaz (90.+3) und Nicolas Jackson (90.+6) – sicherten dem deutschen Rekordmeister den 18. Sieg im 20. Saisonspiel. Die Partie offenbarte allerdings massive Probleme: Torhüter Manuel Neuer leistete sich den vierten Fehler in Folge, die Mannschaft fiel zum vierten Mal nacheinander früh in Rückstand.

Der 39-jährige Neuer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, gerät zunehmend unter Druck. Nach einem Fehlpass von Joshua Kimmich über Konrad Laimer und Minjae Kim traf Andreas Hountondji bereits in der sechsten Minute zur Führung für St. Pauli. Für Neuer war es das vierte Spiel in Serie mit einem gravierenden Patzer – die Debatte um seine Zukunft beim FC Bayern nimmt Fahrt auf.

Klubführung verteidigt Neuer

Sportdirektor Christoph Freund stellte sich demonstrativ hinter seinen Kapitän: «Er spielt eine super Saison, richtig stark. Er ist ein großer Rückhalt für die Mannschaft. Gegentore passieren. Er ist richtig fit und wir sind happy, dass er in so einer guten Verfassung ist.» Auch Präsident Herbert Hainer und Trainer Vincent Kompany äußerten sich unterstützend.

Neuer selbst zeigte sich unsicher über seine Zukunft. Auf die Frage nach einer Vertragsverlängerung oder einem DFB-Comeback antwortete er: «Das weiß ich auch nicht.» Der Torhüter fügte hinzu: «Ich glaube, entscheidend wird sein, wie ich mich fühle, dann auch gerade in der Rückrunde, in Richtung März hin zur Nationalmannschaftspause. Ich muss mir schon mal Gedanken machen, wie es dann weitergeht.»

Mit seinem 534. Bundesliga-Einsatz zog Neuer mit Eike Immel gleich – beide teilen sich nun Platz zwei der ewigen Torhüter-Bestenliste. Oliver Kahn führt mit 557 Spielen.

Comeback-Qualitäten zum vierten Mal

Die Bayern-Führung wertet die späte Wende positiv. «Es zeigt die Moral der Mannschaft, dass sie an sich glaubt, das Spiel zum Schluss noch drehen», sagte Hainer. Er verwies auf vergangene Saisons: «Da haben wir aufgehört zu spielen und solche Spiele nicht mehr gewonnen.»

Sportdirektor Freund ergänzte: «Es war bis zum Schluss ein richtig intensives Spiel. Aber am Ende des Tages war es ein super Sieg in der Nachspielzeit, der uns ganz viel Energie gibt und den Charakter der Mannschaft zeigt. Ich liebe solche Siege.»

Die Statistik ist dennoch alarmierend: Gegen Union Berlin (Rückstand nach 27 Minuten), Arsenal (22.), Freiburg (zwei Gegentore bis zur 22. Minute) und nun St. Pauli mussten die Bayern jeweils einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Hainer räumte ein: «Ich glaube, dass wir einfach zu wenig achtsam waren. Wir müssen künftig auch von der ersten Minute da sein.»

Jackson vor dem Abschied

Auch die Zukunft von Leihspieler Nicolas Jackson ist geklärt – negativ für den FC Bayern. Der von Chelsea ausgeliehene Stürmer erfüllt seine Kaufklausel über 65 Millionen Euro nicht. Dafür müsste er mindestens 40 Pflichtspiele in Bundesliga und Champions League absolvieren (als Starter oder über 45 Minuten). Aktuell kommt Jackson auf sechs Einsätze dieser Kategorie. Theoretisch könnte er 34 weitere Einsätze erreichen, doch seine Teilnahme am Afrika-Cup ab Mitte Dezember und die fehlende Einsatzzeit machen die Aktivierung rechnerisch nahezu unmöglich.

Sein Treffer zum 3:1 war bereits sein fünftes Saisontor für Bayern. Die Partie gegen Union Berlin im DFB-Pokal-Achtelfinale am Mittwoch (20:45 Uhr) wird zeigen, ob das Team die frühen Rückstände in den Griff bekommt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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