Warum Deutschland zu den größten Verlierern der Weltordnungskrise gehören würde

upday.com 2 godzin temu
Human Rights Watch warnt vor existenzieller Krise der regelbasierten Weltordnung (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Die regelbasierte Weltordnung befindet sich in einer «existenziellen Krise, in einer Art und Weise, die so noch nie da gewesen ist». Das erklärte Philipp Frisch, Deutschland-Direktor von Human Rights Watch, bei der Vorstellung des Jahresberichts 2026 seiner Organisation in Berlin. Der 36. Jahresbericht dokumentiert die Menschenrechtslage in rund 100 Ländern weltweit.

Frisch warnte eindringlich: Deutschland würde zu den größten Verlierern gehören, sollte die regelbasierte Ordnung zusammenbrechen. Das Land müsse in seiner Außenpolitik wieder stärker auf Menschenrechte als "Soft Power" setzen. «An Menschenrechten zu sparen, ist viel zu teuer», betonte der HRW-Direktor.

Glaubwürdigkeitsverlust durch Doppelstandards

Deutschland habe international moralisches Kapital eingebüßt - vor allem durch die lange und nahezu bedingungslose Unterstützung des israelischen Gaza-Kriegs. Frisch kritisierte zudem den innenpolitischen «Diskurs, der Werte wie Menschenrechte verächtlich macht», etwa im Umgang mit Migration. Solche Doppelstandards seien «Gift, das die außenpolitische Glaubwürdigkeit unterminiert».

Der HRW-Direktor appellierte an menschenrechtsorientierte Demokratien, eine strategische Allianz zu bilden, um die regelbasierte Ordnung zu bewahren.

UN-Menschenrechtssystem in finanzieller Krise

«Das Menschenrechtssystem der UN steht am finanziellen Abgrund», warnte Frisch. Ein Grund dafür seien ausstehende Zahlungen der USA, einst größter Geldgeber des UN-Systems.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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