Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), schlägt eine Dienstpflicht für Bundeswehr-Soldaten in Litauen vor. Grund ist ein Mangel an Freiwilligen für die deutsche Brigade an der NATO-Ostflanke, wie der Spiegel berichtete. Das Magazin beruft sich auf ein vertrauliches Papier des Verteidigungsministeriums.
Deutschland stationiert bis 2027 dauerhaft 4800 Soldaten und 200 Zivilbeschäftigte in Litauen. Aktuell sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums 1700 bis 1800 Bundeswehr-Angehörige vor Ort. Bis Jahresende soll die Zahl auf 2000 steigen.
Röwekamp fordert verbindliche Regelung
Röwekamp sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): «Die Bundeswehr baut auf Freiwilligkeit, und das bleibt der richtige Grundsatz.» Doch wenn dieser Grundsatz für einen unverzichtbaren Sicherheitsauftrag wie die Brigade in Litauen nicht ausreiche, «muss der Dienst auch verbindlich angeordnet werden», so der CDU-Politiker.
Er begründete seinen Vorstoß mit der besonderen Verantwortung von Soldaten: «Wer sich für den Soldatenberuf entscheidet, übernimmt Verantwortung für den Schutz von Frieden, Freiheit und unserer Bündnispartner. Diese Verantwortung endet nicht an der Landesgrenze - sie schließt auch den Dienst dort ein, wo Abschreckung Frieden sichert, wie in Litauen.»
Der Spiegel hatte berichtet, dass es besonders bei den Mannschaftsdienstgraden an Freiwilligen für den Einsatz in Litauen mangele. Das Verteidigungsministerium hatte dies in einem vertraulichen Papier dokumentiert.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.


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