Donald Trump hat das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos dominiert und traditionelle WEF-Themen wie Klimawandel oder Digitalisierung in den Hintergrund gedrängt. Seine Präsenz löste eine Atmosphäre der Schockstarre aus und zwang 3000 Teilnehmer zu intensiven geopolitischen Diskussionen – ein "Test the West"-Moment, der die Fragilität der globalen Ordnung offenlegte.
Der US-Präsident sprach eineinhalb Stunden vor den versammelten Wirtschaftsführern und Politikern. Die 300-köpfige US-Delegation nutzte das Forum für eine Machtdemonstration, die das übliche Davos-Motto "Spirit of Dialogue" überlagerte.
Die sogenannte Grönland-Krise wurde zum Symbol dieser neuen Fragilität. Trump forderte die Insel als "historischen Dank", stimmte später einem Rahmenabkommen zu – doch die Situation bleibt volatil und zeigt eine "24/7-Fragilität" der internationalen Beziehungen.
US-Handelsminister Howard Lutnick attackierte das WEF bei einem Abendessen als Symbol der Globalisierung. Seine Rede löste Tumulte und Buhrufe aus. Christine Lagarde, Chefin der Europäischen Zentralbank, verließ daraufhin demonstrativ das Dinner. Sie kommentierte später: «Wir brauchen viele Pläne B.»
Mittlere Mächte suchen neue Strategien
Bundeskanzler Friedrich Merz beschrieb die "neue Welt der Großmächte" und bot mittleren Staaten Orientierung an. Kanadas Premier Mark Carney sprach von der Machtlosigkeit kleiner und mittlerer Länder und forderte einen "wertebasierten Realismus".
Carney erklärte: «Wir wollen sowohl prinzipientreu, als auch pragmatisch sein.» Deutschland und Kanada suchen strategische Autonomie in einer Welt, in der wirtschaftliche Integration als Waffe eingesetzt wird. Carney betonte: «Wir nehmen die Welt aktiv so an, wie sie ist, statt auf eine Welt zu warten, wie wir sie uns wünschen.»
Ein neu gegründetes "Board of Peace" versammelte Armenien, Aserbaidschan, Kasachstan, Usbekistan, Marokko, Pakistan, Bulgarien, Kosovo und Viktor Orbán für Europa. In der Kongresshalle ersetzte eine MAGA-Inszenierung den üblichen blauen WEF-Hintergrund. Beobachter fragen sich, ob dies die Keimzelle "neuer Vereinter Trump-Nationen" werden könnte.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom kommentierte nach einem Panel: «Donald Trump sei "wie T-Rex"». Viele Manager hatten zunächst einen "Trump-Boom" durch die boomende US-Wirtschaft erwartet, doch inzwischen herrscht ein Klima der Angst vor seinen willkürlichen Aktionen gegen Unternehmen.
JP Morgan-Chef Jamie Dimon nannte Trumps vorgeschlagenes Limit von zehn Prozent für Kreditkartenzinsen «ein ökonomisches Desaster». Die Stimmung schwankte zwischen Hoffnung auf wirtschaftliche Impulse und Sorge vor Unberechenbarkeit.
Wer geopolitischen Diskussionen auswich, fand in Künstlicher Intelligenz ein Ausweichthema. Der Fokus lag auf schneller Skalierung von Projekten und dem Konzept des "Agentic Enterprise" durch autonome KI-Systeme. Auch Elon Musks Auftritt wurde als Rückkehr zum "alten Musk" wahrgenommen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.





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