Deutschlands Handballer haben bei der Europameisterschaft in Dänemark einen erfolgreichen Start hingelegt. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Österreich vor 5.820 Zuschauern in Herning mit 30:27 (12:8) und ist damit auf Kurs Hauptrunde. Kapitän Johannes Golla war mit sieben Toren bester Werfer der Partie.
Die deutsche Mannschaft dominierte die Begegnung von Beginn an. Torwart Andreas Wolff (34) zeigte eine Weltklasse-Leistung und parierte zwölf Würfe der Österreicher. Der Europameister von 2016 hatte vor dem Spiel für Aufsehen gesorgt, als er Österreichs Spielweise als «unattraktiv» und «Hässlichkeit» bezeichnete. «Das möchte auch eigentlich keiner sehen», sagte der Routinier vom THW Kiel.
Gislason motivierte sein Team während einer Auszeit beim Stand von 11:7 wenige Minuten vor der Halbzeit mit klaren Worten: «Jungs, es ist eine phänomenale Abwehr. Wir zermürben die.» Teammanager Benjamin Chatton zeigte sich zufrieden und erklärte gegenüber der ARD: «Ich bin mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Ziel ist es, die Österreicher unter 20 Toren zu halten.»
Kurzer Schreckmoment um Wolff
Zwanzig Minuten vor Spielende musste Wolff nach einem Kopftreffer vom Feld. Der Keeper kehrte jedoch sieben Minuten später zurück und sicherte den deutschen Sieg. Vor dem Turnier hatte Wolff ambitionierte Ziele formuliert: «Wir haben das Potenzial, ins Endspiel zu kommen.»
Für die Hauptrunde braucht Deutschland mindestens den zweiten Platz in Gruppe A. Nächster Gegner ist am Samstag Serbien, zum Abschluss der Vorrunde geht es am Montag gegen Spanien.
Spanien und Frankreich gewinnen ebenfalls
Auch die beiden EM-Favoriten starteten erfolgreich in das Turnier. Spanien besiegte Serbien mit 29:27 (19:15), wobei Superstar Alex Dujshebaev (33) die erste Halbzeit aus ungeklärten Gründen verpasste. Für den zweifachen Europameister sprang das 18-jährige Talent Marcos Fis ein, der drei Tore erzielte. Bester Werfer war Ian Tarrafeta mit sechs Treffern.
Titelverteidiger Frankreich zeigte beim 42:28 (20:14) gegen Tschechien in Oslo eine Machtdemonstration. Der künftige Füchse-Berlin-Star Dika Mem traf dreimal für die viermaligen Europameister.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




