Zölle gegen Deutschland: Trump knüpft Drohung an Grönland-Verkauf

upday.com 2 godzin temu
US-Präsident Trump bei einem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Merz im Oval Office (Symbolbild) (Photo by Anna Moneymaker/Getty Images) Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat Zölle gegen acht europäische Länder angekündigt – darunter Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die Strafzölle sollen ab dem 1. Februar greifen und sind an eine Bedingung geknüpft: Die USA müssen Grönland kaufen können. Europäische Staats- und Regierungschefs weisen die Drohung geschlossen zurück und koordinieren eine gemeinsame Antwort.

Die Zölle sollen zunächst bei zehn Prozent liegen und ab dem 1. Juni auf 25 Prozent steigen. Betroffen sind neben Deutschland und Frankreich auch Dänemark, Norwegen, Schweden, Großbritannien, die Niederlande und Finnland. Trump macht die Aufhebung der Zölle davon abhängig, dass die USA die strategisch wichtige und rohstoffreiche Insel Grönland erwerben können.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reagierte am Abend scharf. Auf der Plattform X schrieb er: «Zolldrohungen sind inakzeptabel und haben in diesem Zusammenhang nichts zu suchen.» Falls die Drohungen bestätigt würden, reagierten die Europäer «geschlossen und koordiniert». Weder Einschüchterung noch Drohungen würden die Europäer in verschiedenen geopolitischen Kontexten beeinflussen.

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer äußerte sich am Rande einer Automesse in Detroit: «Anstelle der Europäer würde ich wahrscheinlich versuchen, dies auszuklammern.» Er verwies darauf, dass es die Entscheidung der EU sei, ob sie die Zölle zu einem Thema im geplanten Handelsabkommen machen wolle.

Koordinierte europäische Antwort

Die deutsche Bundesregierung betonte eine «gemeinsame europäische Linie». Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, man stehe «in engster Abstimmung mit den europäischen Partnern». «Gemeinsam werden wir zur gegebenen Zeit über geeignete Reaktionen entscheiden», so Kornelius.

EU-Ratspräsident Antonio Costa koordiniert die gemeinsame europäische Reaktion. Die EU werde «sehr entschieden» das Völkerrecht verteidigen, beginnend mit ihren Mitgliedstaaten.

Norwegens Außenminister Espen Barth Eide stellte sich hinter Dänemark: «Wir sind nicht der Meinung, dass die Frage von Zöllen in diesen Zusammenhang gehört.» Er verwies auf einen breiten Nato-Konsens zur Stärkung der Sicherheit in der Arktis, einschließlich Grönlands.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału