100-Millionen-Raub in Gelsenkirchen: Erste Spur am Dortmunder Hauptbahnhof

upday.com 1 dzień temu
Die Sparkassen-Filiale, deren Schließfächer ausgeräumt wurden, bleibt vorerst geschlossen. (Archivbild) Oliver Berg/dpa

Ermittler haben am Dortmunder Hauptbahnhof zwei gefälschte Kennzeichen sichergestellt, die möglicherweise von den Fluchtfahrzeugen der Täter stammen. Die Entdeckung liefert die erste heiße Spur im spektakulären Bankraub von Gelsenkirchen-Buer, bei dem Kriminelle über 100 Millionen Euro erbeuteten.

Ein Zeuge hatte die Polizei am Sonntagnachmittag alarmiert, berichtet die Bild. Er entdeckte die Kennzeichen in einem Abfallbehälter am Taxistand des Hauptbahnhofs. Die Kriminalpolizei in Gelsenkirchen reiste sofort nach Dortmund, um die Nummernschilder zu sichern und Spuren am Fundort zu untersuchen.

Die Ermittler prüfen nun, ob die Kennzeichen tatsächlich zu den Fahrzeugen der Täter gehören. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten zuvor Fotos der mutmaßlichen Fluchtfahrzeuge mit ihren Kennzeichen veröffentlicht.

Der Jahrhundertraub

Die Täter hatten sich direkt nach Weihnachten mit einem Spezialbohrer Zugang zum Tresorraum der Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer verschafft. Sie knackten fast alle 3.250 Kundenschließfächer. Die Tat wurde am 29. Dezember entdeckt, nachdem die Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hatte.

Laut Sicherheitskreisen liegt der Schaden möglicherweise bei mehr als 100 Millionen Euro, wie die DPA berichtet. Der Einbruch könnte sich über mehrere Tage hingezogen haben.

Ermittlungen laufen

Die Ermittlungskommission "Kernbohrer" untersucht nun, ob Überwachungskameras am Hauptbahnhof die Mülltonne erfasst haben könnten. Die Kripo Gelsenkirchen bittet Zeugen, die im Bereich des Taxistands am Dortmunder Hauptbahnhof etwas beobachtet haben, sich unter 0209-365 8112 zu melden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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