11.000 Euro Rabatt auf E-Autos: Ford legt 5000 Euro zur staatlichen Prämie drauf

upday.com 2 godzin temu
Ford Deutschland gewährt einen Bonus von 5000 Euro für E-Auto-Käufer (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Ford Deutschland legt bei der neuen staatlichen E-Auto-Prämie kräftig drauf: Der Autobauer gewährt ab sofort einen Bonus von 5000 Euro für jeden elektrischen Ford-Neuwagen – zusätzlich zur staatlichen Förderung von bis zu 6000 Euro. Damit können Käufer insgesamt bis zu 11.000 Euro sparen. Ford-Deutschland-Chef Christoph Herr kündigte die Aktion im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" an, direkt nach der Vorstellung der Regierungsprämie durch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).

Der Ford-Bonus gilt ohne Einkommensgrenzen oder andere Kriterien – im Gegensatz zur staatlichen Förderung. «Wir gewähren für jeden elektrischen Ford-Neuwagen einen Bonus von 5000 Euro on top zu den staatlichen Leistungen», sagte Herr dem "Kölner Stadt-Anzeiger". «Und wir machen es nochmal einfacher als der Staat, unseren Rabatt gibt es unabhängig vom Einkommen, von der Anzahl der Kinder oder anderen Kriterien.» Der Bonus gilt für die in Köln produzierten E-Modelle Capri und Explorer sowie für Plug-in-Hybride.

Die staatliche Prämie bietet eine Basisförderung von 3000 Euro für reine Elektroautos. Sozial gestaffelte Zuschläge erhöhen die Förderung auf bis zu 5000 Euro für Haushalte mit maximal 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen. Pro Kind gibt es 500 Euro extra, maximal 1000 Euro. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro. Anträge können voraussichtlich ab Mai gestellt werden, die Förderung gilt aber rückwirkend ab dem 1. Januar für bereits abgeschlossene Kaufverträge.

Ziele und Schwachstellen

Schneider begründete die Prämie mit Klimaschutz und Unabhängigkeit: «Sie ermöglicht uns, ohne Benzin und Diesel mobil zu sein, also das Klima zu schützen und unabhängiger zu sein von den Machtspielen der Ölstaaten und von schwankenden Spritpreisen.» Das Programm läuft drei Jahre mit einem jährlichen Budget von rund einer Milliarde Euro. Bis zu 800.000 neue E-Autos sollen damit gefördert werden.

Die Förderung hat allerdings vier zentrale Schwachstellen: Plug-in-Hybride bieten trotz Förderung oft nur marginale Treibhausgas-Einsparungen im Vergleich zu neuen Verbrennern. Hersteller könnten bestehende Rabatte von bis zu zehn Prozent zurückfahren und so ihre Margen erhöhen statt Käufer zu entlasten. Menschen mit niedrigerem Einkommen kaufen meist Gebrauchtwagen – die maximale Förderung reicht oft nicht für einen Neuwagen. Und chinesische Hersteller sind stark bei Kleinwagen und Range Extendern vertreten, die nun ebenfalls gefördert werden.

Herr zeigte sich im "Kölner Stadt-Anzeiger"-Interview zufrieden mit der Kombination aus staatlicher Prämie und Ford-Bonus: «Mit staatlicher Prämie und Ford-Bonus sind wir mehr als nur wettbewerbsfähig.» Er betonte, dass die Einkommensgrenze von 80.000 Euro «breite Schichten unserer Kundschaft» abdecke. Ford hofft auf steigendes Verkaufsvolumen und indirekt auf schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Kritiker fordern statt Kaufprämien faire Strompreise. Das "Straubinger Tagblatt" und die "Landshuter Zeitung" schreiben, E-Autos seien eine Mogelpackung: «Schick anzusehen und subventioniert beim Kauf, aber schnell zu teuer, sobald man ihn wirklich bewegen will.» Sinnvoller wären Obergrenzen für Netzentgelte beim Ladestrom oder strengere Regulierung der Roaming-Kosten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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