Lucas Pinheiro Braathen hat Ski-Geschichte geschrieben: Der 25-Jährige gewann den Riesenslalom bei den Winterspielen in Bormio und sicherte Brasilien die erste Winterspiele-Medaille überhaupt. Es ist zudem die erste Medaille für ein südamerikanisches Land bei Winterspielen. Der Schweizer Superstar Marco Odermatt wurde Zweiter, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.
Odermatt, Olympiasieger von 2022 im Riesenslalom und langjähriger Dominator im alpinen Skisport, lag 0,58 Sekunden hinter dem Sieger. Der Slalom-Weltmeister Meillard hatte einen Rückstand von 1,17 Sekunden. Für Odermatt bedeutet das Silber zugleich das Ende der Spiele in Italien ohne Goldmedaille - zuvor hatte er bereits Silber in der Team-Kombination mit Meillard und Bronze im Super-G gewonnen.
Deutsche Fahrer ohne Top-Platzierung
Die deutschen Starter blieben ohne vordere Platzierung. Alexander Schmid, Parallel-Weltmeister von 2023, wurde 13., Anton Grammel belegte Platz 15. Fabian Gratz schied im Finale aus, nachdem der 28-Jährige nach dem ersten Lauf noch auf Rang zehn gelegen hatte.
Vom Norweger zum Brasilianer
Pinheiro Braathen, gebürtiger Norweger, startet seit 2024 für Brasilien, das Heimatland seiner Mutter. Er gilt als eine der prominentesten Figuren im alpinen Ski-Weltcup und kam in starker Form zu den Winterspielen: In den Wochen zuvor hatte er drei aufeinanderfolgende Riesenslalom-Podestplätze erreicht.
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