41,1 Prozent E-Anteil: BMW schafft CO2-Ziele mit 90 Gramm pro Kilometer

upday.com 2 godzin temu
Auch dank eines hohen Elektroanteils hat BMW seine CO2-Flottenziele in Europa erreicht. (Archivbild) Jan Woitas/dpa

BMW hat die verschärften europäischen CO2-Flottenziele für 2025 erreicht. Der Autobauer lag nach vorläufigen Berechnungen mit durchschnittlich 90 Gramm CO2 pro Kilometer bei Fahrzeugen, die in der EU, Norwegen und Island verkauft wurden, 2,9 Gramm unter dem Grenzwert. Gegenüber dem Vorjahr sank der Ausstoß um 9,5 Gramm pro Kilometer.

Der Erfolg geht vor allem auf einen deutlich gestiegenen Anteil elektrifizierter Fahrzeuge zurück. Im vergangenen Jahr lag deren Anteil bei 41,1 Prozent, im Vorjahr waren es noch 35,9 Prozent. Mehr als die Hälfte der elektrifizierten Fahrzeuge sind vollständig elektrisch.

CEO betont Verzicht auf Flexibilisierung

Oliver Zipse, der scheidende Vorstandsvorsitzende von BMW, hob hervor, dass das Unternehmen die Ziele ohne bestimmte Mechanismen erreicht habe. «Wir haben 2025 die ambitionierten CO2-Ziele in Europa erneut übererfüllt –und zwar ohne Flexibilisierung oder Pooling», sagte Zipse. «Das unterstreicht: Technologieneutralität und konsequente CO2-Reduzierung sind kein Widerspruch, sondern gehen Hand in Hand. Entscheidend ist die Effizienz aller Antriebsformen, die wir unseren Kunden anbieten.»

Pooling ermöglicht es mehreren Herstellern, ihre durchschnittlichen CO2-Emissionen zusammenzulegen, um gemeinsam die Ziele zu erreichen. Die Flexibilisierung wurde 2025 eingeführt und erlaubt es, die Vorgaben im Durchschnitt der Jahre 2025 bis 2027 zu erfüllen – vergangene Überschreitungen können so mit künftigen Unterschreitungen ausgeglichen werden.

In Deutschland liegt der BMW-Konzern nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes allerdings über 100 Gramm CO2 pro Kilometer. Die regionalen Unterschiede dürften auf eine unterschiedliche Zusammensetzung der Fahrzeugflotte zurückzuführen sein.

Die offiziellen Verbrauchswerte basieren auf dem standardisierten Fahrzyklus WLTP. Im realen Fahrbetrieb können die Werte je nach Fahrweise erheblich abweichen – ein Phänomen, das praktisch alle Automarken betrifft.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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