5,8 Prozent mehr Gehalt für 110.000 Landesbeschäftigte in Baden-Württemberg

upday.com 2 godzin temu
Die Gewerkschaften einigen sich mit den Ländern auf 5,8 Prozent Gehaltserhöhung (Symbolbild - KI-generiert) Upday Stock Images

Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund dbb haben sich mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf einen neuen Tarifvertrag für Landesbeschäftigte geeinigt. Die in Potsdam erzielte Einigung sieht Gehaltserhöhungen von insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten vor und verhindert damit weitere Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder.

Die Gehaltserhöhung wird über 27 Monate bis zum 31. Januar 2028 umgesetzt. Beschäftigte erhalten mindestens 100 Euro mehr pro Monat, Nachwuchskräfte sogar 150 Euro. Die Tarifverhandlungen hatten Anfang Dezember begonnen, in den Wochen davor war es wiederholt zu Warnstreiks gekommen.

In Baden-Württemberg sind 110.000 Beschäftigte direkt von der Einigung betroffen, weitere 194.000 Beamtinnen und Beamte profitieren indirekt. Allein an den sieben Zentren für Psychiatrie mit neun Standorten arbeiten rund 10.000 Menschen, die nun von dem Abschluss profitieren.

Maike Schollenberger, Landesbezirksleiterin des Verdi-Landesverbands in Baden-Württemberg, begrüßte das Ergebnis: «Gut, dass wir trotz massivem Gegenwind Reallohnsteigerungen und einen Mindestbetrag erreichen konnten und vor allem mit der Einkommensentwicklung bei den Kommunen Schritt halten können.»

Der Tarifvertrag gilt nicht für Beschäftigte der vier Universitätskliniken, für die ein eigener Tarifvertrag besteht. Die Zahlen zu den betroffenen Beschäftigten in Baden-Württemberg stammen vom Statistischen Landesamt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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