585.000 Beschäftigte betroffen: Chemie-Tarifverhandlungen starten mit verhärteten Fronten

upday.com 2 godzin temu
Die Tarifverhandlungen für die Chemie-Industrie beginnen am Dienstag in Hannover (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Am Dienstag beginnen in Hannover die bundesweiten Tarifverhandlungen für die chemisch-pharmazeutische Industrie. Die zweitägigen Gespräche ab 14:30 Uhr betreffen rund 585.000 Beschäftigte und starten unter schwierigen Vorzeichen: Regionale Verhandlungen im Januar blieben ohne Ergebnis, der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende Februar aus. Gewerkschaft und Arbeitgeber gehen mit klar gegensätzlichen Erwartungen in die Verhandlungen.

Die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie fordert höhere Einkommen für Tarifbeschäftigte und Auszubildende sowie Instrumente zur Beschäftigungssicherung. Verhandlungsführer Oliver Heinrich betont: «Es gibt immer noch massiven Nachholbedarf bei den Löhnen.»

Der Bundesarbeitgeberverband Chemie verweist dagegen auf die angespannte Lage der Branche. Es gebe keinen Verteilungsspielraum, erklärt Verhandlungsführer Matthias Bürk: «Gemeinsames Ziel müsse sein, Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen. Das gelinge nur mit mehr Produktivität, nicht mit höheren Kosten.»

Positionen seit Dezember verhärtet

Beide Seiten hatten ihre Positionen bereits im Dezember abgesteckt. Die regionalen Tarifgespräche im Januar brachten keine Annäherung. Vor Beginn der bundesweiten Verhandlungen wollen sich beide Parteien an die Presse wenden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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