650 Tote bei Iran-Protesten: Regime schaltet Handys teilweise wieder ein

upday.com 2 godzin temu
Demonstranten blockieren eine Straße während der anhaltenden Proteste in Teheran (Symbolbild) (Photo by MAHSA / Middle East Images / AFP via Getty Images) Getty Images

Nach viereinhalb Tagen Unterbrechung stellt der Iran die Handyverbindungen teilweise wieder her. Einige Nutzer konnten die Nachrichtenagentur AP in Dubai kontaktieren und über die aktuelle Lage berichten. Die Behörden hatten die Verbindungen im Zuge landesweiter Proteste gegen die Führung in Teheran unterbrochen. Das Internet bleibt weiterhin abgeschaltet, SMS-Nachrichten funktionieren offenbar nicht.

Die Proteste dauern bereits mehr als zwei Wochen an. Aktivisten berichten von rund 650 Toten seit Beginn der Demonstrationen.

Die Anrufer aus dem Iran baten um Anonymität. Beobachter im Ausland befürchten, dass das Regime die Kommunikationssperre nutzt, um brutal gegen die Demonstranten vorzugehen – eine Taktik, die die Führung bei früheren Protestwellen bereits angewendet haben soll.

Massive Sicherheitspräsenz in Teheran

Die Behörden in Teheran haben massive Sicherheitskräfte aufgeboten. Polizisten patrouillieren in der Hauptstadt mit Helmen, Schutzwesten, Schlagstöcken, Schilden, Schrotflinten und Tränengaswerfern. Dazu kommen Mitglieder der freiwilligen Basij-Miliz der Revolutionsgarden sowie Sicherheitsbeamte in Zivil. Kaum Fußgänger sind in der Hauptstadt zu sehen.

Demonstranten setzten während der Proteste mehrere Banken und Regierungsgebäude in Brand und zerstörten Geldautomaten. Weil das Internet abgeschaltet bleibt, können Banken Transaktionen nur noch schwer abwickeln.

Am Grand Basar von Teheran, wo die Proteste am 28. Dezember begannen, wiesen Sicherheitskräfte Ladenbesitzer an, ihre Geschäfte wieder zu öffnen. Die staatlichen Medien berichteten nicht über eine offizielle Anordnung zur Wiedereröffnung.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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