70 Millionen Euro Kokain-Fund nahe Würzburg - Polizei nimmt drei Männer fest

upday.com 2 godzin temu
Die Polizei hat bei Würzburg 300 Kilogramm Kokain im Wert von 70 Millionen Euro sichergestellt (Symbolbild - KI-generiert) Upday Stock Images

Die Polizei hat in einer Lagerhalle nahe Würzburg 300 Kilogramm Kokain im Wert von rund 70 Millionen Euro sichergestellt. Drei Männer wurden festgenommen, die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Anklage erhoben. Der spektakuläre Fund in Markt Abtswind, nur eine halbe Stunde von Würzburg entfernt, ist Teil einer breiteren Entwicklung: Das Landeskriminalamt spricht seit Jahren von einer «Kokain-Schwemme» in Bayern.

Die Zahlen belegen den Trend. Seit 2020 sind die Kokain-Delikte in Bayern um 85 Prozent gestiegen. Die Droge ist längst kein Luxusgut mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Eine Linie Kokain kostet mittlerweile teils weniger als sieben Euro. Fast die Hälfte der Klienten der Münchner Drogenhilfe hat zuletzt Kokain konsumiert.

Die Lagerhalle in Markt Abtswind diente nach Erkenntnissen der Ermittler als Zwischenlager für den Weitertransport. Die Polizei vermutet international organisierte Strukturen mit Hintermännern im Ausland. Die Feuerwehr musste bei der Durchsuchung schwere Metallcontainer öffnen. Für viele Bewohner des Dorfes war die Entdeckung verstörend.

Waffenhändler und Drogennetzwerke im Visier

Parallel laufen Großeinsätze gegen kriminelle Netzwerke in Norddeutschland. Polizei und Zoll durchsuchten rund 20 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Ziel waren neun Männer zwischen 32 und 61 Jahren, denen gewerbsmäßiger illegaler Waffenhandel vorgeworfen wird.

Die Beamten stellten rund 4000 Schuss Munition, drei scharfe Pistolen sowie Blend- und Rauchgranaten sicher. In einem Lager fanden sie palettenweise mutmaßliche Hehlerware, darunter hochwertige Autoteile und Elektronikartikel. Ein Verdächtiger wurde während der Razzia festgenommen, ein weiterer befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

In Borstorf und Hamburg-Tonndorf führten weitere Durchsuchungen zur vorläufigen Festnahme eines 43-jährigen Deutschen. Bei ihm fanden die Ermittler drei scharfe Pistolen, einen Schalldämpfer und zahlreiche Schlagringe. Bei einem 61-jährigen Verdächtigen in Hamburg-Tonndorf, dessen Wohnung ein Spezialeinsatzkommando durchsuchte, beschlagnahmte die Polizei zwei scharfe Waffen und eine größere Menge Ecstasy.

Drogenhandel auch in Thüringen

Auch in Sonneberg schlug die Polizei zu. Die Beamten durchsuchten zwei Objekte und beschlagnahmten bei drei Verdächtigen zwischen 39 und 55 Jahren verschiedene Drogen. Das Trio soll seit April 2024 illegale Drogen verkauft haben. Ob die Verdächtigen festgenommen wurden, teilte die Polizei nicht mit.

Suchttherapeuten beobachten, dass der Kokainkonsum zunehmend gesellschaftlich akzeptiert wird, besonders unter jüngeren Menschen. Die Droge wird oft als Leistungsmittel gegen Druck und Erschöpfung eingesetzt. Der Kampf gegen den Kokainhandel bleibt schwierig.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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