Silber crasht um 30 Prozent - größter Tagesverlust dieses Jahrtausends

upday.com 3 godzin temu
Gold und Silber erleben am 31. Januar historischen Crash mit Verlusten bis 30 Prozent (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Gold und Silber erlebten am 31. Januar einen historischen Crash. Gold stürzte um bis zu 12,5 Prozent ab und fiel zeitweise unter 4.700 US-Dollar pro Feinunze. Silber brach noch drastischer ein – um bis zu 30 Prozent. Es waren die größten Tagesverluste beim Silberpreis in diesem Jahrtausend. Auslöser war US-Präsident Donald Trumps (79) Absicht, Kevin Warsh (55) als neuen Chef der US-Notenbank zu ernennen.

Warsh gilt als strikter Inflationsbekämpfer. Die Aussicht auf seine Ernennung ließ den US-Dollar massiv erstarken. Das belastete die in Dollar gehandelten Edelmetalle erheblich. Die Marktstimmung kippte schlagartig von Gier zu Angst. Viele Anleger verkauften gleichzeitig, Käufer zogen sich zurück – die Preise rasten nach unten.

Warnung vor schwerer Finanzkrise

US-Ökonom Peter Schiff hatte Ende Januar vor einer bevorstehenden US-Dollar- und Staatsschuldenkrise gewarnt. Diese werde die Finanzkrise von 2008 übertreffen, prognostizierte er. Schiff sieht in der vorangegangenen Gold- und Silber-Rallye ein Signal für beschleunigte Inflation und schwindendes globales Vertrauen in den US-Dollar. Er sagt einen Dollarverfall voraus, bei dem Gold die Währung ersetzen werde.

Carrie Sheffield vom Independent Women's Forum widersprach Schiffs pessimistischer Einschätzung. Sie verwies auf positive US-Wirtschaftsdaten: Die Inflation lag unter Trump im Durchschnitt bei 2,7 Prozent. Das US-Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal 2025 um 4,4 Prozent, im vierten Quartal sogar um 5,4 Prozent.

Experten warnen vor Überinterpretation

Thu Lan Nguyen von der Commerzbank warnte davor, Warshs mögliche Ernennung überzubewerten. Sie erwartet, dass die Fed auf Trumps Druck nach niedrigeren Zinsen reagieren wird – was wiederum die Goldpreise stützen könnte. Trump hatte seinen Wunsch nach deutlich niedrigeren Zinsen klar geäußert.

Der Crash zeigt: Auch Gold und Silber sind nicht immun gegen schwere Rückschläge. Der Markt war überhitzt gewesen. Viele spekulative Anleger, besonders in China, sahen die Edelmetalle als schnelle Gewinnmöglichkeit statt als Absicherung. Innerhalb eines Jahres war Gold zuvor stark gestiegen, Silber hatte regelrecht "explodiert".

Hintergrund zur US-Schuldenkrise

Die US-Staatsschulden liegen laut US-Finanzministerium bei über 38,6 Billionen US-Dollar – fast 130 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. KfW Research prognostiziert, dass die Schuldenquote in den kommenden zehn Jahren auf 150 bis 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen wird. Die Zinsausgaben haben sich seit 2020 verdreifacht. 2024 flossen 18 Prozent der Staatseinnahmen in Zinszahlungen.

Der Anteil des Dollars an den Zentralbankreserven weltweit ist rückläufig. Laut Internationalem Währungsfonds sank er von 71 Prozent im Jahr 1999 auf 57,3 Prozent im Jahr 2024. Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING, erklärte eine Neuausrichtung von Investoren außerhalb der USA und die Auswirkungen eines schwachen Dollars auf deutsche Exporteure.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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