Ein 17-Jähriger ist am frühen Samstagmorgen am Berliner U-Bahnhof Deutsche Oper durch einen Stromschlag tödlich verunglückt. Der Jugendliche wollte seine E-Zigarette aus dem Gleisbereich holen, berührte dabei die Stromschiene und starb noch am Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der tragische Vorfall unterstreicht die extreme Lebensgefahr, die von den ständig unter Strom stehenden Schienen im U-Bahn-Netz ausgeht.
Der 17-Jährige hatte sich gemeinsam mit einer Gruppe von etwa 20 Jugendlichen am U-Bahnhof aufgehalten. Als seine E-Zigarette in den Gleisbereich fiel, stieg er hinunter, um sie zu holen. Dabei berührte er die Stromschiene – mit tödlichen Folgen. Seelsorger betreuten die anwesenden Jugendlichen nach dem Unfall.
Warnung der Verkehrsbetriebe
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) äußerten sich bestürzt über den Todesfall. «Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei den Angehörigen und Freund*innen des Unfallopfers», teilte das Unternehmen mit. Zugleich wiederholten die Verkehrsbetriebe ihre eindringliche Warnung: «Deshalb gilt ausnahmslos: Der Gleisbereich darf niemals betreten werden.»
Die BVG erklärte, dass die Stromschienen im gesamten U-Bahn-Netz eine ständige Gefahr darstellen. «Diese Stromschienen stehen im Regelbetrieb dauerhaft unter einer Spannung von 750 Volt Gleichstrom», so die Verkehrsbetriebe. Selbst abgestellte Züge würden Strom benötigen: «Auch abgestellte Züge benötigen Strom, unter anderem für sicherheitsrelevante Systeme und betriebliche Funktionen.»
Wiederkehrende Unfälle
Der aktuelle Todesfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Im Mai 2023 wurde ein damals 25-Jähriger durch einen Stromschlag verletzt, nachdem er aus einem stehengebliebenen U-Bahn-Zug gestiegen war. 2018 fielen zwei Männer bei einer Schlägerei an einem U-Bahnhof in die Gleise – einer berührte die Stromschiene und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Die U-Bahn-Linie U2 war nach dem tödlichen Unfall mehr als eine Stunde zwischen den Bahnhöfen Neu-Westend und Zoologischer Garten unterbrochen. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








