Tausende Menschen haben in Berlin gegen die autoritäre Regierung in Teheran demonstriert und ihre Solidarität mit der iranischen Bevölkerung bekundet. Die Polizei zählte zu Beginn der Kundgebung rund 8.000 Teilnehmer, während die Veranstalter mit bis zu 100.000 Menschen gerechnet hatten.
Die Demonstration unter dem Motto "Freiheit für Iran" wurde von der Exil-iranischen Gesellschaft in Berlin organisiert. Rund 380 Polizisten begleiteten die Versammlung, die nach Angaben der Behörden friedlich verlief. Viele Demonstranten waren Angehörige von Menschen, die bei den Protesten in Iran getötet oder festgenommen wurden.
Hintergrund der Iran-Proteste
In Iran demonstrieren seit Ende Dezember Menschen gegen das autoritäre System. Auslöser war eine dramatische Wirtschaftskrise mit sehr hoher Inflation. Die zunächst wirtschaftlich motivierten Proteste entwickelten sich zu politischen Demonstrationen gegen die Regierung. Iranische Menschenrechtsgruppen berichten von mehr als 3.400 Toten – genaue Zahlen sind wegen einer Informationsblockade schwer zu überprüfen. Sicherheitskräfte gingen gewaltsam gegen die Demonstranten vor.
Internationale Unterstützung
340 internationale Organisationen und politische Persönlichkeiten unterstützten die Berliner Kundgebung. Zu den angekündigten Rednern gehörten Maryam Rajavi, Präsidentin des in Iran verbotenen Nationalen Widerstandsrats, sowie der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo per Live-Übertragung. Auch der frühere Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) und die Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) waren als Redner angekündigt.
Die Teilnehmer schwenkten iranische Flaggen und trugen gelbe Westen mit der Aufschrift "Free Iran". Viele zeigten Fotos von Maryam Rajavi. Der Veranstalter erklärte, dass zahlreiche Demonstranten noch auf dem Weg zur Kundgebung seien. Flüge aus Schweden und Dänemark waren ausgefallen, sodass Menschen mit Bussen anreisen mussten.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








