Rund 900.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder bekommen mehr Geld. Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich in Potsdam auf eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in drei Schritten. Der Tarifvertrag läuft 27 Monate bis zum 31. Januar 2028. Betroffen sind Mitarbeiter in Kitas, Universitätskliniken und Landesbehörden.
Die Beschäftigten erhalten mindestens 100 Euro mehr pro Monat. Nachwuchskräfte bekommen sogar 150 Euro zusätzlich. Das Abkommen verhindert weitere Warnstreiks oder einen unbefristeten Arbeitskampf.
Die Schichtzulagen steigen deutlich. Beschäftigte in normalen Schichten erhalten künftig 100 Euro monatlich. Wer in Wechselschicht arbeitet, bekommt 200 Euro. An Universitätskliniken wie dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein steigt die Wechselschichtzulage auf 250 Euro.
Für die drei ostdeutschen Universitätskliniken in Rostock, Greifswald und Jena werden Kündigungsschutz und Arbeitszeiten an westdeutsche Regelungen angeglichen.
Baden-Württemberg überträgt Ergebnis
Baden-Württemberg plant, das Tarifergebnis auf Beamte und Richter zu übertragen. Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) kündigte an, die Regelungen "zeitgleich und systemgerecht" zu übernehmen. Er erklärte: «Bei den Kosten bewegen wir uns im Bereich von etwa 3,6 Milliarden Euro für die Jahre 2026 bis 2028.»
Hart erkämpftes Ergebnis
Die Gewerkschaft Verdi Nord begrüßte den Abschluss. Landesbezirksleiterin Susanne Schöttke sagte nach den Verhandlungen: «Dieser Tarifkompromiss ist kein leichter - er wurde hart erkämpft. Gerade auch in Schleswig-Holstein haben die Beschäftigten mit mehrtägigen Warnstreiks entscheidend dazu beigetragen, dass dieses Ergebnis überhaupt erreicht werden konnte.»
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder verhandelte mit den Gewerkschaften Verdi und dem Beamtenbund dbb.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








