Der 1. FC Köln hat seine Ergebniskrise verschärft und gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim den ersten Sieg nach der Winterpause verpasst. Die Kölner warten damit seit sieben Bundesliga-Spielen auf einen Dreier.
Auch Schlusslicht FSV Mainz 05 verspielte am Samstag eine 2:0-Führung gegen Union Berlin – bei der emotionalen Rückkehr von Trainer Urs Fischer zu seinem Ex-Klub. Das Spiel endete 2:2.
Marvin Pieringer (15.) brachte Heidenheim in Führung, Eric Martel (18.) glich für Köln aus. Julian Niehues (26.) traf erneut für die Gastgeber, ehe Toptalent Saïd El Mala (48.) nach seiner Einwechslung zur Halbzeit den Ausgleich erzielte. Heidenheim baut damit seinen Vorsprung auf Köln auf fünf Punkte aus.
Für die Domstädter geht die Negativserie weiter. Am Mittwochabend wartet das nächste schwere Heimspiel gegen den dominanten FC Bayern München.
Fischer-Rückkehr endet ohne Sieg
Bei Union Berlin empfingen 22.012 Zuschauer ihren früheren Kulttrainer Urs Fischer mit einem «Fußballgott»-Schlachtruf. Der 59-Jährige, der Union fünfeinhalb Jahre lang von der zweiten Liga bis in die Champions League geführt hatte, kehrte nun als Coach des Tabellenletzten Mainz zurück.
Nadiem Amiri (30.) und der Ex-Unioner Benedict Hollerbach (69.) brachten Mainz mit 2:0 in Führung. Hollerbach traf mit seinem ersten Bundesliga-Tor für die Rheinhessen. Doch Wooyeong Jeong (77.) und Danilho Doekhi (85.) drehten das Spiel noch.
«Es tut so weh»
Benedict Hollerbach haderte nach dem Spiel mit dem späten Punktverlust. «Es tut so weh. Ein Sieg wäre wahnsinnig toll gewesen für den Spirit, für das Momentum. Am Ende ist ein Punkt einfach zu wenig», sagte der Angreifer bei Sky.
Zur Schlussphase ergänzte er: «Ich hatte das Gefühl, da kann nichts mehr anbrennen. Aber dann machen wir es ihnen zu leicht, schenken jeden Ball her.» Sein Fazit fiel deutlich aus: «Letzten Endes richtig dämlich von uns.»
Mainz wartet seit dem 20. September auf einen Bundesliga-Sieg – seit fast vier Monaten. Die 05er liegen drei Punkte hinter Heidenheim und dem FC St. Pauli zurück.
Fischer blendete Nostalgie aus
Urs Fischer hatte vor dem Spiel die emotionale Bedeutung der Rückkehr anerkannt. «Es ist logisch, dass einen das nach fünfeinhalb Jahren in Berlin berührt», sagte der Schweizer. Doch sein Fokus lag auf der aktuellen Mission: «Ich muss das Nostalgische ein bisschen ausblenden.»
Am Dienstag gastiert Heidenheim in Mainz zum direkten Duell im Abstiegskampf.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








