Erkältungswelle verschärft Blutmangel: Kliniken rufen zu Spenden auf

upday.com 8 godzin temu
Blutspende in einer Klinik während einer Versorgungskrise (Symbolbild) (Photo by Tim Boyle/Getty Images) Getty Images

Die Blutreserven in Deutschland sind in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Das Universitätsklinikum Leipzig hat deshalb eine Warnung ausgesprochen und appelliert an spendenfähige Bürger. Besonders kritisch ist die Lage bei der Blutgruppe 0 Rhesus positiv.

Eine ausgeprägte Erkältungswelle und winterliche Bedingungen haben die Zahl der Blutspenden stark reduziert. Viele potenzielle Spender sind selbst erkrankt oder können ihre Termine nicht wahrnehmen. Die Situation ist bundesweit angespannt.

Reinhard Henschler, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, betonte die Schwere der Lage. Normalerweise könnten sich regionale Blutspendedienste gegenseitig aushelfen. Doch das sei derzeit nicht möglich: «Das ist aktuell nicht möglich, weil es überall fehlt.»

Täglicher Bedarf nicht gedeckt

Gesundheitsbehörden beziffern den täglichen medizinischen Bedarf auf rund 10.000 Vollblutspenden. Im vergangenen Jahr wurden etwa 3,6 Millionen Spenden registriert – benötigt würden aber rund 3,7 Millionen. Die Spendebereitschaft reicht damit gerade aus, um den unmittelbaren Bedarf zu decken.

Spender müssen gesund sein, um Blut abgeben zu können. Bereits eine einfache Erkältung oder Infektion macht Menschen vorübergehend ungeeignet. Diese Regelung dient dem Schutz sowohl der Spender als auch der Empfänger.

Weitere Kliniken schlagen Alarm

Auch andere Einrichtungen haben bereits reagiert. Das Universitätskrankenhaus Freiburg in Baden-Württemberg hat ebenfalls Warnungen ausgesprochen und zu Blutspenden aufgerufen. Die Krankenkasse AOK liefert Daten, die einen Trend bestätigen: Die Bereitschaft zur Blutspende geht seit mehreren Jahren zurück.

Das Universitätsklinikum Leipzig richtet seinen Appell an die spendenfähige Leipziger Bevölkerung. Nur durch mehr Spenden könne die angespannte Versorgungslage verbessert werden.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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