Werder Bremen hat sich von Trainer Horst Steffen getrennt. Nach zehn Bundesliga-Spielen ohne Sieg zog der Verein die Reißleine – nur sieben Monate nach Amtsantritt des 56-Jährigen. Der Klub steht auf dem 15. Tabellenplatz, nur einen Punkt über dem Relegationsplatz.
Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz begründete die Entscheidung in einer Mitteilung: «Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird.» Die Entscheidung sei das Ergebnis der Analyse der sportlichen Situation und zuletzt geführter Gespräche, so Fritz.
Die Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß übernehmen interimsweise. Der Klub sucht intensiv nach einem neuen Cheftrainer. «Wir werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden», erklärte Fritz.
Erste Bundesliga-Station für Steffen
Für Horst Steffen war die Position bei Werder Bremen die erste Trainerstelle in Deutschlands höchster Spielklasse. Er hatte zuvor mit großem Erfolg beim SV Elversberg gearbeitet und war als Nachfolger von Ole Werner nach Bremen gekommen – Werner trainiert mittlerweile RB Leipzig.
Die aktuelle Krise hat mehrere Ursachen: erhebliches Verletzungspech und Probleme bei der Kaderplanung. Zahlreiche Neuzugänge kamen spät oder auf Leihbasis, nur Yukinari Sugawara erwies sich als Verstärkung. Das letzte Spiel endete 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach, Steffens ehemaligen Verein als Bundesliga-Profi.
Kritik an Verantwortlichen
Die Fans richten ihre Kritik nicht nur an den Trainer. Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz und Profifußball-Leiter Peter Niemeyer stehen massiv in der Kritik – viele Anhänger machen sie für die sportliche Krise mehr verantwortlich als den Trainer. Werder droht der dritte Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









