Ariane 6 schafft Durchbruch: 32 Satelliten mit vier Boostern ins All

upday.com 2 godzin temu
Die Ariane 6 Rakete der ESA vor dem Start in Kourou, Französisch-Guayana (Symbolbild) (Photo by Ronan LIETAR / AFP) (Photo by RONAN LIETAR/AFP via Getty Images) Getty Images

Europas neue Trägerrakete Ariane 6 hat ihren ersten Flug in der stärksten Konfiguration erfolgreich absolviert. Die Rakete startete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, mit vier Feststoff-Boostern und brachte 32 Amazon-Satelliten ins All. Der Raketenbetriebs-Unternehmen Arianespace meldete den Flug als erfolgreich – ein technischer Meilenstein für die europäische Raumfahrt.

Die Ariane 6 beschleunigte auf 28.000 Kilometer pro Stunde und erreichte eine Höhe von rund 465 Kilometern. Je nach Mission kann die Rakete mit zwei oder vier Boostern ausgestattet werden. Mit vier Boostern verdoppelt sich die Nutzlastkapazität: Sie kann bis zu 21,6 Tonnen in niedrigere Umlaufbahnen oder bis zu 11,5 Tonnen in höhere Orbits transportieren. Die Oberstufe lässt sich mehrfach zünden, um Satelliten in verschiedenen Positionen und Umlaufbahnen zu platzieren.

Bedeutung für Europa

Die Ariane 6 ist entscheidend für Europas Unabhängigkeit im All. Sie ermöglicht es Europa, größere Satelliten eigenständig zu starten und im Wettbewerb mit Anbietern wie SpaceX zu bestehen. Die Rakete ist zudem deutlich günstiger als ihr Vorgängermodell Ariane 5, das von 1996 bis 2023 im Einsatz war.

Gut ein Dutzend Länder waren am Bau beteiligt. Deutschland trug etwa 20 Prozent der Kosten von rund vier Milliarden Euro. Die Oberstufe wurde in Bremen montiert, Tanks und Triebwerksteile stammen aus Augsburg und Ottobrunn. Das Vinci-Triebwerk wurde in Lampoldshausen in Baden-Württemberg getestet. Frankreich ist unter den Esa-Ländern der größte finanzielle Beitragszahler.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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