Ausländische Milizen unterstützen offenbar den iranischen Sicherheitsapparat beim gewaltsamen Niederschlagen von Massenprotesten. Medienberichten zufolge reisten in den vergangenen Wochen fast 5.000 Kämpfer verschiedener militanter Gruppen nach Iran, um die Staatsmacht zu unterstützen.
Die Nachrichtenagentur dpa berichtete, dass in den vergangenen zehn Tagen schiitische Milizen aus dem Libanon das Land verlassen hätten. Wahrscheinlich sind es Kader der Hisbollah. Der US-Sender CNN meldete ebenfalls Bewegungen von Kämpfern – offiziell reisten sie für Pilgerfahrten in den Irak.
Die an den Kämpferbewegungen beteiligten Volksmobilisierungseinheiten (PMU) im Irak sind ein einflussreiches Netzwerk, das eine zentrale politische und militärische Rolle spielt. Analysten beschreiben die PMU als Parallelstruktur zum irakischen Staat. Die Einheiten wurden 2014 gegründet, um die Terrormiliz Islamischer Staat zu bekämpfen.
Proteste seit Ende Dezember
Die Massenproteste in Iran hatten Ende Dezember begonnen. Auslöser war eine dramatische Wirtschaftskrise mit sehr hoher Inflation. Die Demonstrationen entwickelten sich zu politischen Protesten gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der iranische Sicherheitsapparat unterdrückte die Proteste brutal – Berichte sprechen von Tausenden Toten.
Warnung für einen Monat
Die angespannte Sicherheitslage in der Region hat auch Folgen für den Luftverkehr: Die Europäische Flugsicherheitsbehörde (EASA) fordert Airlines auf, den iranischen Luftraum vorerst zu meiden. Auch in Lufträumen von Nachbarländern, besonders in der Nähe von US-Militärbasen, rät die Behörde zur Vorsicht. Die Warnung gilt zunächst für einen Monat.
Als Grund nennt die Behörde die erhöhte Alarmbereitschaft der iranischen Luftabwehr wegen einer möglichen Militäraktion der USA. In einer Mitteilung warnte die EASA vor dem möglichen Einsatz einer Vielzahl von Waffen und Luftabwehrsystemen in Verbindung mit unvorhersehbaren Reaktionen des Staates. Zudem könnten Flugabwehrsysteme aktiviert werden. Dies stelle eine Gefahr für die zivile Luftfahrt dar.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




