Bayern unterliegt Newcastle - Freund kritisiert brutale TV-Millionen

upday.com 2 godzin temu
Christoph Freund ist seit knapp zwei Jahren Sportdirektor des FC Bayern München. (Archivbild) Sven Hoppe/dpa

Sportdirektor Christoph Freund vom FC Bayern München sieht den bevorstehenden Wechsel von Nick Woltemade (23) zu Newcastle United als weiteres Zeichen für die unterschiedlichen Machtverhältnisse im europäischen Fußball. Der VfB Stuttgart-Stürmer wechselt für bis zu 90 Millionen Euro nach England, obwohl sich auch der deutsche Rekordmeister intensiv um ihn bemüht hatte.

Freund erklärte, man sehe an den Transfersummen, «wie viele Spieler in den letzten zwölf Monaten und auch in dieser Transferzeit von der Bundesliga in die Premier League gewechselt sind» und «welche Summen da fließen». Die englische Liga habe «brutale Möglichkeiten», so der 48-Jährige.

Premier League lockt mit Millionen

Newcastle sei zwar «ein guter Verein», habe aber in den vergangenen Jahren nicht zur «obersten Kategorie» gehört. Nach Angaben der Bild hatte Bayern konkret 55 Millionen Euro geboten, während Stuttgart mindestens 75 Millionen Euro forderte. Woltemade war sich mit Bayern bereits über einen Wechsel einig gewesen, doch der VfB Stuttgart lehnte alle Angebote der Münchner ab.

Zunächst deutete alles darauf hin, dass der Stürmer zumindest diese Saison noch in Stuttgart bleiben würde. Dann kam die Wende durch das Newcastle-Angebot. Zuvor waren in diesem Sommer bereits Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Hugo Ekitiké (Eintracht Frankfurt) zum FC Liverpool gewechselt.

Bayern bleibt trotzdem attraktiv

Trotz der finanziellen Überlegenheit der Premier League seien die Bayern dennoch ein «sehr, sehr großer» und «sehr, sehr attraktiver» Verein, betonte Freund. Die Spieler würden sich wohlfühlen und könnten Titel gewinnen. Letztlich sei es aber immer die Entscheidung des Spielers selbst, wo er seinen nächsten Karriereschritt sehe.

Die Premier League spiele «finanziell in einer anderen Liga», erklärte der Österreicher. «Aber wir als Bayern München sind auch sehr, sehr stark und uns unserer Rolle bewusst.» Man müsse einen eigenen Weg gehen und könne den der englischen Vereine nicht kopieren.

TV-Gelder machen den Unterschied

Bayern-Trainer Vincent Kompany, der zuvor den englischen Club FC Burnley trainierte, verdeutlichte die Dimension der TV-Gelder. «Ich erinnere mich noch, als wir mit Burnley aufgestiegen sind. Auf einmal hattest du TV-Geld von 100 Millionen Euro - für einen Aufsteiger», sagte Kompany.

Bis Montag könnten die Bayern selbst noch einen Transfercoup landen. Stürmer Nicolas Jackson vom FC Chelsea wird als möglicher Neuzugang gehandelt. «Es gibt Gespräche, aber noch nichts Neues zu verkünden», sagte Freund allgemein zu möglichen weiteren Transfers.

(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.

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