Bis minus 20 Grad möglich: Extreme Kältewelle erfasst Deutschland

upday.com 1 dzień temu
Erst ab Mitte der Woche soll es in Deutschland wieder etwas wärmer werden. Boris Roessler/dpa

Deutschland erlebt in den kommenden Tagen extreme Kältewerte mit Nachttemperaturen bis minus 20 Grad Celsius. Besonders über Schneedecken sowie in höher gelegenen Tälern der südlichen Mittelgebirge und Alpen wird es eisig, wie Wetterexperten voraussagen. Gleichzeitig sorgen wiederholt Schneeschauer in Nord- und Mitteldeutschland für schwierige Straßenverhältnisse.

Wetterexperte Dominik Jung von Q.met erklärte gegenüber der Bild: «Wenn es nachts aufklart, kühlt es ordentlich ab. Dann sind Temperaturen von minus zehn bis minus 15 Grad möglich. Über Schnee können sie sogar auf minus 20 Grad sinken.» Der Schnee reflektiert die Restwärme schneller Richtung Himmel, wenn der Himmel klar ist. Das lässt die Temperaturen über Schneedecken deutlich stärker sinken als in schneefreien Gebieten.

In den Alpentälern erwarten Meteorologen für die Nacht zum Dienstag Temperaturen bis minus 16 Grad. Auch in den Folgenächten sind dort weiterhin zweistellige Minusgrade möglich. In Nordrhein-Westfalen herrscht am Dienstag Dauerfrost mit Höchstwerten zwischen minus sieben und minus einem Grad.

Historische Wetterlage

Peter Hartmann, Diplom-Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD), ordnet die Kältewelle gegenüber der Bild ein: «In den letzten drei Wintern hatten wir solche Wetterlagen in Deutschland nicht.» Allerdings betonte er auch: «Es ist aber für einen Winter grundsätzlich nicht ungewöhnlich.» Das vergangene Wochenende brachte bereits frischen Schnee und eine Kältewelle nach Deutschland – ein Ereignis, das viele mit Wintersportaktivitäten genossen, während es im Verkehr zu Unfällen führte.

Schwierige Straßenverhältnisse

Autofahrer müssen sich weiterhin auf glatte Straßen und stellenweise schlechte Sicht durch Nebel einstellen. Diplom-Meteorologin Jacqueline Kernn vom DWD warnt gegenüber stern.de: «Des einen Freud' ist des anderen Leid: Schneeschauer sorgen für teils glatte Straßen und Wege.» Besonders in Norddeutschland erwartet der DWD über die gesamte Woche verteilt wiederholt Schneeschauer, teilweise auch schweren Schneefall. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem vor Graupelgewittern.

Am Wochenende verunglückten Autofahrer vielerorts auf glatten Straßen. Besonders zum Wochenbeginn, wenn nach den Weihnachtsferien in mehreren Bundesländern die Schulen wieder starten und Urlaubsrückkehrer unterwegs sind, müssen Autofahrer ihre Geschwindigkeit anpassen.

Ausblick

Die Meteorologin Kernn resümiert gegenüber stern.de: «Der Winter ist gekommen, um zu bleiben.» Tagsüber gibt es nur vereinzelt im Westen und Nordwesten leichte Plusgrade, ansonsten verbleibt Deutschland im Dauerfrost.

Ab Mitte der Woche frischt sich das Wetter etwas auf. Im Westen erwarten Meteorologen dann Temperaturen bis zu vier Grad, die Schneefälle nehmen dort ab. Ab Freitag bringen atlantische Tiefausläufer milderes, aber stürmisches Wetter.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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