Blackrock-Manager als Fed-Chef: Warum Trumps Personalplan die Märkte nervös macht

upday.com 2 godzin temu
Trump erwägt Blackrock-Manager Rick Rieder als neuen Fed-Chef (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

US-Präsident Donald Trump erwägt den Blackrock-Manager Rick Rieder als neuen Fed-Chef. Die Personalie sorgt für große Aufregung an den Finanzmärkten – noch vor der ersten Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve an diesem Mittwoch. Rieder ist Investmentchef für Global Fixed Income bei der US-Investmentgesellschaft Blackrock. Die Amtszeit des aktuellen Fed-Chefs Jerome Powell endet offiziell im Mai.

Die Inflation in den USA liegt bei 2,8 Prozent und damit deutlich über dem Fed-Ziel von zwei Prozent. Analysten erwarten, dass die Notenbank die Zinsen vorerst nicht weiter senken wird. Im Dezember hatte die Fed den Leitzins auf eine Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt.

Zölle belasten Verbraucher

Die verhängten Zölle haben die Inflation um 0,7 Prozentpunkte erhöht. Bernd Weidensteiner, US-Experte bei der Commerzbank, erklärt: «Bisher tragen die Zölle fast ausschließlich die Amerikaner.» Der effektive Zollsatz lag Anfang 2025 bei 2,4 Prozent, stieg im April auf 28 Prozent und liegt aktuell bei fast 17 Prozent.

Analysten der Swiss Life Asset Managers erwarten, dass die Zollerhöhungen die Verbraucherpreise später im Jahr belasten werden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs schätzt jedoch, dass die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation weitgehend überstanden sind.

Mehrere Kandidaten im Rennen

Neben Rieder gelten weitere Personen als mögliche Powell-Nachfolger: der frühere Fed-Direktor Kevin Warsh, Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett und der aktuelle Fed-Direktor Christopher Waller. Trump hatte im Dezember noch Hassett als bevorzugten Kandidaten signalisiert, äußerte jedoch vergangene Woche den Wunsch, Hassett im Weißen Haus zu behalten.

Fachleute der Deutschen Bank um Chefvolkswirt Robin Winkler betonen: «Der mittelfristige Zinsausblick dürfte auch maßgeblich von der Neubesetzung des Fed-Vorsitzenden abhängen.» Trump wünscht sich deutliche Zinssenkungen, auch wenn die Märkte gut laufen.

Märkte reagieren nervös

Der Dax startete am Montag vorsichtig bei rund 24.890 Punkten. Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners, sagt: «Damit wird sich der Fokus der Börsen wieder ein Stück von der Politik wegverlagern. Stattdessen treten klassische Börsenthemen wieder in den Vordergrund.» Am Donnerstag und Freitag veröffentlichen SAP und die Deutsche Bank ihre Quartalszahlen.

Der Dollar verzeichnete seine schwächste Woche seit Mai. Der Yen gewann an Stärke, Gold erreichte ein Rekordhoch. Die erste Zinssenkung erwarten Finanzmarktbeobachter für die Fed-Sitzung im Juni.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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