Chamenei droht «Rückgrat brechen» – Sicherheitskonferenz lädt Iran aus

upday.com 2 godzin temu
Demonstranten zeigen Solidarität mit dem iranischen Volk bei Protesten in Paris (Symbolbild) (Photo by JULIEN DE ROSA / AFP via Getty Images) Getty Images

Irans geistliches Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei drohte Demonstranten am Samstag mit massiver Gewalt. Er wolle «Aufrührern das Rückgrat brechen» und mache US-Präsident Donald Trump für die Proteste verantwortlich.

Die internationale Gemeinschaft reagierte mit deutlichen Signalen: Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) lud iranische Regierungsvertreter aus, die Europäische Agentur für Flugsicherheit warnte vor Flügen über Iran.

Chamenei griff die Demonstranten am Samstag scharf an. Er gab den USA und Trump die Schuld an den Unruhen. Die harte Rhetorik steht im Widerspruch zu Äußerungen von Außenminister Abbas Araghtschi, der zuvor eine andere Linie vertreten hatte.

Internationale Reaktionen

Die MSK zog am Freitagabend ihre Einladungen an Außenminister Araghtschi und dessen Stellvertreter zurück. Die Veranstaltung findet Mitte Februar statt. Die Bundesregierung hatte bereits zuvor geraten, die Einladung nicht aufrechtzuerhalten.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) empfahl Fluggesellschaften am Freitagabend, den iranischen Luftraum zu meiden. Hintergrund: Die iranische Luftabwehr ist in erhöhter Alarmbereitschaft.

UN-Initiativen und Militär-Spekulationen

Deutschland beantragte gemeinsam mit Großbritannien, Island, der Republik Moldau und Nordmazedonien eine Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats. Mindestens ein Drittel der 47 Ratsmitglieder muss dem Antrag zustimmen. Der UN-Sicherheitsrat hatte sich bereits am Donnerstagabend in New York mit der Iran-Situation befasst.

Trump behauptete, er habe sich selbst gegen einen Militärschlag entschieden. Er hatte Teheran zuvor gewarnt, keine Demonstranten hinzurichten, und eine militärische Intervention nicht ausgeschlossen.

Berichten zufolge bat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Trump um mehr Zeit vor einem möglichen US-Angriff.

Trump soll laut Berichten 800 geplante Hinrichtungen gestoppt haben.

CNN berichtete unter Berufung auf europäische Militärquellen von gut 800 schiitischen Kämpfern aus dem Libanon und dem Irak, die das Regime bei der Niederschlagung der Proteste unterstützen. Irakische Quellen sprachen von fast 5.000 Kämpfern.

Die Internetverbindungen in Iran zeigten nach einer Abschaltung eine leichte Verbesserung. Die Organisation Netblocks registrierte am Samstag etwa zwei Prozent des üblichen Datenvolumens.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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