Trump droht Deutschland mit zehn Prozent Strafzöllen - ab 1. Februar

upday.com 2 godzin temu
Proteste in Grönland gegen Trumps Annexionspläne (Symbolbild) (Photo by Joe Raedle/Getty Images) Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat neue Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder angekündigt. Ab dem 1. Februar sollen zehn Prozent Strafzölle auf alle Waren dieser Staaten erhoben werden, die in die USA geschickt werden. Grund ist die Entsendung von Soldaten nach Grönland durch mehrere Nato-Staaten – ein Schritt, den Trump als Affront wertet. Die Zölle sollen so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der arktischen Insel erreicht wird.

Trump schrieb auf Truth Social: «Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Finnland sind nach Grönland gereist, für unbekannte Zwecke.» Er bezeichnete die Situation als «sehr gefährliche Situation». Sollte bis zum 1. Juni keine Einigung erzielt werden, will Trump die Zölle auf 25 Prozent erhöhen.

Deutsche Soldaten prüfen Übungsbedingungen

Deutschland hat auf Bitten Dänemarks ein Team von 15 Logistikern und Experten nach Grönland entsandt, die am Freitag eintrafen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin erklärte, die Soldaten sollen die Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen, die Sicherheit der Arktis bewerten und ermitteln, wie Deutschland gemeinsam mit seinen Nato-Partnern dazu beitragen kann. Auch Frankreich und andere europäische Staaten schickten kleine Erkundungsteams.

Trump behauptet seit Wochen, Grönland müsse aus Gründen der nationalen Sicherheit der USA unter amerikanische Kontrolle kommen. Er hatte den Kauf der zu Dänemark gehörenden Insel diskutiert und militärische Gewalt nicht ausgeschlossen. Die Regierung in Kopenhagen lehnt eine Übernahme kategorisch ab.

Tausende demonstrieren gegen Annexionspläne

Am Samstag gingen Tausende Menschen in Dänemark und Grönland gegen Trumps Annexionspläne auf die Straße. In der grönländischen Hauptstadt Nuuk trugen Hunderte Demonstranten Nationalflaggen und Schilder mit Botschaften wie «Wir gestalten unsere Zukunft», «Grönland ist nicht zu verkaufen» und «Grönland ist bereits GROSSARTIG».

US-Parlamentarier kündigten in Kopenhagen an, Gespräche mit US-Außenminister Marco Rubio suchen zu wollen. Die parteiübergreifende Delegation reiste nach Dänemark, um Unterstützung gegen Trumps Forderungen zu signalisieren.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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