Deutschland setzte seine makellose EM-Fahrt mit einem souveränen 105:83-Erfolg gegen Schweden fort. Dennis Schröder (23 Punkte) und Franz Wagner (21 Punkte) führten das Team erneut an, während die Mannschaft bereits zur Halbzeit mit 59:42 dominierte.
Kapitän Schröder fasste sein kurzes Regenerationsprogramm bis zum Litauen-Spiel am Samstag (12.30 Uhr) prägnant zusammen: «Eis, Sauna, Rotlicht, Physio, nochmal Eis, viel Essen und Trinken.» Wagner erinnerte sich an das denkwürdige EM-Duell 2022 gegen Litauen, das Deutschland nach zweimaliger Verlängerung mit 109:107 gewonnen hatte.
Störung vor dem Spiel
Nach Angaben der "Welt" wurden die deutschen Basketballer in der Nacht vor dem Spieltag von einem Feueralarm geweckt, der sich als Fehlalarm herausstellte. Trotz der Störung um ein Uhr nachts zeigte das Team eine fokussierte Leistung in Tampere.
Experte Per Günther bezeichnete laut "Welt" die erste Halbzeit als "die fokussierteste Halbzeit, die ich vom Nationalteam in diesem Sommer gesehen habe". Deutschland machte sich diesmal weniger abhängig vom Dreipunktewurf und kontrollierte das Spiel von Beginn an.
Stabiler Coaching-Betrieb
Übergangs-Trainer Alan Ibrahimagic führte das Team souverän, während Bundestrainer Alex Mumbru weiterhin mit einem akuten Abdomen im Krankenhaus liegt. Ibrahimagic zeigte sich zufrieden: «Insgesamt bin ich zufrieden. Wir haben es wieder sehr gut kontrolliert und locker nach Hause gebracht.»
Co-Kapitän Johannes Voigtmann pausierte als Vorsichtsmaßnahme wegen Knieproblemen. Ibrahimagic zeigte sich optimistisch für das Litauen-Spiel: «Wenn ich jetzt wetten würde, würde ich sagen ja.»
Nächste Herausforderung Litauen
Am Samstag wartet mit Litauen der größte Prüfstein der Gruppenphase auf Deutschland. Die bisherigen Gruppenspiele gegen Montenegro (106:76) und Schweden stellten noch keine echte Herausforderung dar. Nach Litauen folgen Großbritannien am Montag und Gastgeber Finnland am Mittwoch.
(dpa) Hinweis: Dieser Artikel wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz überarbeitet.