Ein russischer Drohnenangriff hat in der Nacht zum Donnerstag drei Menschen in der südukrainischen Region Saporischschja getötet. In einem Wohngebäude brach ein Großbrand aus. Zwei weitere Menschen wurden in der zentralukrainischen Region Dnipropetrowsk verletzt. Die tödlichen Angriffe ereigneten sich nur wenige Tage vor der geplanten Wiederaufnahme von Friedensgesprächen am Sonntag.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte am Mittwochabend vor einem drohenden großangelegten russischen Luftangriff. Geheimdienstberichte zeigten, dass Russland Streitkräfte für eine massive Attacke zusammenziehe. Selenskyj betonte, dass die andauernden Angriffe die Friedensgespräche diskreditierten: «Jeder einzelne russische Angriff tut das.»
Kallas fordert verstärkten Druck
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warf Russland am Donnerstag beim EU-Außenministertreffen in Brüssel vor, die Friedensgespräche nicht ernst zu nehmen. Sie forderte verstärkten Druck auf Moskau, um Zugeständnisse zu erreichen. «Wir beobachten, wie sie ihre Angriffe auf die Ukraine verstärken, weil sie militärisch nicht agieren können. Deshalb greifen sie Zivilisten an», sagte Kallas.
Europäische Staats- und Regierungschefs befürchten, dass ihre Anliegen in den von den USA vermittelten Friedensbemühungen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die US-Regierung hatte im vergangenen Jahr die Bemühungen um eine Einigung vorangetrieben.
Massive Drohnenangriffe
Russland hat im vergangenen Monat mehr als 6.000 Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fjodorow erklärte, Russland verbessere ständig seine Drohnen und Taktiken. Die Ukraine habe daher ihre Luftverteidigungsstrategie angepasst.
Frühere großangelegte russische Luftangriffe umfassten teilweise mehr als 800 Drohnen, Marschflugkörper und ballistische Raketen. Sie zielten auf das ukrainische Stromnetz.
Hohe Verluste auf beiden Seiten
Die potenziellen Gesamtverluste auf beiden Seiten – getötete, verletzte oder vermisste Soldaten – könnten laut einem Bericht einer internationalen Denkfabrik vom Dienstag bis zum Frühjahr zwei Millionen erreichen. Russland verzeichnet die höchste Zahl an Truppenverlusten aller Großmächte in einem Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.






