Die Generalstaatsanwaltschaft München hat ein Ermittlungsverfahren gegen Luis Bobga eingeleitet, den 23-jährigen Co-Vorsitzenden der Grünen Jugend. Grund ist ein Video, in dem er zu einem Song des Künstlers Haftbefehl rappt, der den Begriff «Hurensohn» enthält – während ein Bild von CSU-Chef Markus Söder gezeigt wird. Eine unbeteiligte Person erstattete Strafanzeige wegen Beleidigung. Die «Bild» berichtete zuerst über die Ermittlungen.
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, dass die Behörde die Anzeige nun wegen Anfangsverdachts der Beleidigung überprüft. Das Video entstand offenbar als Reaktion auf Söders Vorschlag, einige Bundesländer einzusparen. Bobga hatte nach eigenen Angaben lediglich die Lippen zu einem aktuell häufig geteilten Song auf Social Media bewegt.
Bedauern und Rechtfertigung
Bobga äußerte zunächst Bedauern, dass die inhaltliche Auseinandersetzung mit Söders Aussage auf der Strecke geblieben sei. Er habe nie beabsichtigt, Söder mit dieser Beleidigung direkt anzusprechen. «Dass dies durch den von mir ausgewählten Song passiert ist, tut mir leid», erklärte er.
Einen Tag später stellte Bobga im «Stern»-Interview kritische Fragen: Warum gibt es mehr Empörung über sein Video als über die «menschenfeindliche Politik der Regierung und dabei auch insbesondere die von Markus Söder, etwa durch Abschiebungen in Krisengebiete und durch Verschärfungen des Bürgergelds»?
Den Begriff «Hurensohn» bezeichnete er als sexistischen Begriff, «[...] der aus gutem Grund nicht verwendet werden sollte». Er betonte, dass er das Wort nie direkt in einem Interview über Söder gesagt hätte: «Das würde ich niemals tun.»
Kontext und Reaktionen
Bobga und seine Co-Vorsitzende Henriette Held führen die Grüne Jugend seit Oktober 2025. Sie übernahmen die Leitung nach Kritik an ihrer Vorgängerin Jette Nietzard, die Söder auf TikTok als «Hundesohn» bezeichnet hatte.
Die CSU forderte umgehend Bobgas Rücktritt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









