Erstes Podium seit März 2024 - Straßer holt Kitzbühel-Bronze kurz vor Olympia

upday.com 7 godzin temu
Manuel Feller jubelt nach seinem Sieg beim Kitzbühel-Slalom (Symbolbild) (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images) Getty Images

Linus Straßer hat beim Slalom in Kitzbühel den dritten Platz belegt und damit seinen ersten Podestplatz seit März 2024 gefeiert. Der 33-jährige Münchner verbesserte sich im zweiten Lauf von Rang zehn auf das Stockerl und sammelte wichtiges Selbstvertrauen vor den Olympischen Spielen in Italien.

Der Österreicher Manuel Feller gewann das Rennen vor Weltmeister Loïc Meillard aus der Schweiz. Straßer lag 0,53 Sekunden hinter dem Sieger und 0,35 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten. Nach dem ersten Lauf hatte der Deutsche noch 0,59 Sekunden Rückstand auf das Podest.

Die Platzierung bedeutet für Straßer eine deutliche Steigerung nach einem schwierigen Saisonstart. Zuvor war ein achter Platz in Gurgl sein bestes Ergebnis des Winters. Straßer hatte vor dieser Saison den Ausrüster gewechselt und musste sich an das neue Material gewöhnen.

Emotionaler Sieg für Feller

Feller krönte sich erstmals seit neun Jahren wieder zum österreichischen Sieger des Kitzbühel-Slaloms. Der Erfolg kam einen Tag nach dem schlechtesten Abfahrtsergebnis der österreichischen Mannschaft in der Geschichte des legendären Hahnenkamm-Rennens und bedeutete für den Slalom-Weltcupsieger von 2023/24 eine persönliche Erlösung.

«Dieses Jahr war ich ein paar Mal kurz davor aufzugeben, hatte einfach keine Energie mehr für einige Rennen. Aber mein ganzes Leben lang war Aufgeben keine Option, also habe ich weitergemacht», sagte Feller nach dem Rennen. Es sei «wahrscheinlich meine härteste Saison, wahrscheinlich einer der schwierigsten Abschnitte meines Lebens» gewesen. Der Österreicher hatte mit Rückenproblemen zu kämpfen und in dieser Saison noch keinen Podestplatz erreicht.

Straßer zeigt sich erleichtert

Straßer zeigte sich nach dem Rennen sichtlich erleichtert und feierte lautstark bei der Siegerehrung am Ganslern. «Am Schluss ist es die Kirsche obendrauf. Aber der Weg dorthin, die Zweifel zu überwinden, eine Lösung zu finden, daran zu wachsen: Das ist es, was Spaß macht», sagte der Deutsche der ARD.

Das Timing seiner Rückkehr aufs Podest hätte vor den Winterspielen «schlechter sein können», fügte er hinzu. Eine besondere Konsequenz hat der Erfolg für sein Äußeres: Straßer wird sich nun den Bart abrasieren. «Ich rasiere mich erst, wenn ich auf dem verdammten Podium stehe», hatte er sich selbst geschworen.

Bereits nach dem ersten Lauf hatte Straßer Optimismus versprüht: «Es ist noch Luft, aber letztlich ist es eine gute Ausgangsposition. Unten hatte ich ein paar richtig gute Passagen, aber im zweiten kann ich noch ein bisschen was drauflegen.»

Ausblick auf Schladming und Olympia

Das nächste Slalom-Rennen findet am Mittwoch als Nachtrennen in Schladming statt, wo Straßer im vergangenen Jahr triumphiert hatte. Auch in Kitzbühel hatte der Deutsche 2024 bereits gewonnen. Danach folgen die Olympischen Spiele in Italien, für die Straßer nun mit neuem Selbstvertrauen in sein Material anreist.

Lucas Pinheiro Braathen, der für Brasilien startet, überholte den Weltcup-Führenden im Slalom Atle Lie McGrath aus Norwegen, der bereits im ersten Lauf ausschied, und wurde Vierter.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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