Erstmals Verhandlungen: USA fordern Grönland - Dänemark sucht Lösung

upday.com 2 godzin temu
Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen nach einem Treffen in Nuuk (Symbolbild) (Photo by Jonathan NACKSTRAND / AFP via Getty Images) Getty Images

Dänemark und die USA haben erstmals über die US-Ansprüche auf Grönland verhandelt. Das Treffen zwischen hochrangigen Vertretern beider Regierungen verlief konstruktiv, brachte aber keine Lösung. Die Regierungen planen weitere Gespräche, während Grönland selbst die US-Absichten hinterfragt und seine Unverkäuflichkeit betont.

Dänemarks Außenminister Rasmussen bewertete die Atmosphäre als konstruktiv. Die Parteien lösten die zugrunde liegenden Probleme jedoch nicht. Weitere Treffen folgen.

Grönland zeigt sich verwirrt über die Absichten der USA. Die Wirtschaftsministerin der Insel betonte, Grönland sei nicht zu verkaufen. Besonders irritierend seien Medienberichte über eine mögliche Grönland-Akquisition oder gar eine militärische Invasion. Auch die überraschende Ernennung eines US-Sondergesandten nach einem zuvor positiven Botschafterbesuch sorge für Irritation.

Trilateraler Dialog geplant

Die USA, Dänemark und Grönland wollen in einem dreiseitigen Dialog über Verteidigung und nationale Sicherheit sprechen. Die Parteien wollen dabei auch ein Militärabkommen aus dem Jahr 1951 aktualisieren. US-Außenminister Marco Rubio und US-Vizepräsident J.D. Vance hatten bereits mit grönländischen Vertretern gesprochen.

Grönland erwartet zudem Gespräche auf NATO-Ebene über eine erhöhte Militärpräsenz im Hohen Norden.

Der bilaterale Dialog zwischen dem Königreich Dänemark und der US-Regierung beginnt erst noch.

Trumps Drohungen und strategische Interessen

US-Präsident Trump hatte zuvor mit der Annexion Grönlands gedroht und dabei auch militärische Gewalt nicht ausgeschlossen. Später erklärte er, keine gewaltsame Lösung anzustreben. Die USA begründen ihre Ansprüche damit, dass sie einen Raketenabwehrschild brauchen.

Grönlands strategische Bedeutung wächst, weil Russland und China verstärkt in der Region aktiv sind. Hinzu kommen reiche Rohstoffvorkommen auf der Insel, die das Interesse weiter erhöhen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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