Der ehemalige Formel-1-Fahrer Adrian Sutil ist offenbar Opfer einer brutalen Erpressung geworden. Während der 42-Jährige wegen Betrugsvorwürfen in Untersuchungshaft sitzt, haben Unbekannte Luxusautos im Wert von 17 Millionen Euro aus seiner Garage in Monaco entwendet. Ein Anrufer, der sich als Mitglied der russischen Wagner-Gruppe ausgab, hatte die Beschlagnahme der Fahrzeuge zuvor angedroht.
Etwa eine Woche nach Sutils Festnahme Ende November meldete sich laut Bild-Zeitung ein Mann namens "Vladimir" telefonisch bei dem Ex-Rennfahrer. Sein Anwalt Dirk Schmitz berichtete dem Blatt: «Ein Anrufer hat sich am Telefon als 'Vladimir' vorgestellt und behauptet, er sei Russe und gehöre zur Wagner-Gruppe – mit der Drohbotschaft, ihn halte in Monaco niemand auf, wenn sich seine Truppe die Fahrzeuge 'hole'.»
Kurz darauf erschienen mehrere Personen auf Sutils Anwesen in Monaco und nahmen die Luxusfahrzeuge unter massivem Druck mit. «Die klare Botschaft der Täter war: 'Autos raus – oder es passiert was Tödliches'», so Schmitz gegenüber der Bild. Die Familie des Ex-Rennfahrers beschrieb den Vorfall als «kein normaler Autodiebstahl» und sprach von «massiven Einschüchterungen bis zu Todesdrohungen».
Spektakuläre Fahrzeugsammlung verschwunden
Unter den entwendeten Fahrzeugen befinden sich zwei Koenigsegg, ein Rolls-Royce Phantom, ein Ferrari California, ein Lamborghini sowie mehrere Porsche. Besonders wertvoll: ein Koenigsegg Agera One:1 im Wert von rund zehn Millionen Euro und ein Mercedes-Benz 600, der angeblich einst Elvis Presley gehörte.
Die neun Luxusautos waren nach einer Razzia im November in Sutils Monaco-Garage verblieben. Bei der Durchsuchung hatten Ermittler bereits 20 weitere Fahrzeuge beschlagnahmt. Auch nach dem Abtransport der Wagen gingen weitere Drohungen über unbekannte Nummern ein.
Betrugsvorwürfe und Strafanzeige
Sutil sitzt seit Ende November in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gemeinschaftlichen Betrug im besonders schweren Fall vor. Als Luxusauto-Händler soll er Fahrzeuge mehrfach als Sicherheit für Kredite verwendet haben.
Am 31. Dezember stellte Sutis Anwalt Strafanzeige wegen des Diebstahls. Lisa Schröder, Sprecherin des Landeskriminalamts, bestätigte der Bild: «Wir können bestätigen, dass bei uns eine Strafanzeige wegen des unklaren Verbleibs mehrerer weiterer Fahrzeuge eingegangen ist.» Die Polizei prüft nun, ob der Anrufer "Vladimir" tatsächlich der Wagner-Gruppe angehört.
Sutil kooperiert nach Angaben seines Anwalts vollständig mit den Ermittlungsbehörden und hofft auf die Rückgabe der Fahrzeuge. Der frühere Rennfahrer bestritt zwischen 2007 und 2014 insgesamt 128 Grands Prix für die Teams Spyker, Force India und Sauber.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.




