Nach Trumps Grönland-Offensive: Kommentar fordert massive NATO-Militärpräsenz

upday.com 1 dzień temu
Trump verschärft seine Rhetorik zu Grönland und betont die strategische Bedeutung (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

US-Präsident Donald Trump hat seine Rhetorik zu Grönland nach der Intervention in Venezuela verschärft. «Wir brauchen Grönland für unsere Sicherheit», erklärte Trump. Die strategische Bedeutung der Insel rückt damit erneut in den Fokus – vor allem angesichts neuer geopolitischer Rivalitäten mit China und Russland.

Ein Kommentar bei t-online fordert nun europäische NATO-Staaten und Kanada auf, die Situation ernst zu nehmen. Statt nur empörte Statements und Solidaritätsbekundungen gegenüber Dänemark und Grönland abzugeben, sollten die Länder ihre Militärpräsenz im Nordatlantik massiv ausbauen. Konkret bedeutet das: Schiffe und Soldaten entsenden sowie Militärbasen wiederbeleben oder neu errichten.

Strategische Schlüsselposition

Grönland ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland und liegt strategisch zwischen Europa und Nordamerika. Im Kalten Krieg war die Sicherung des Nordatlantiks oberste NATO-Priorität. Hunderte Kriegsschiffe, U-Boote und Aufklärungsflugzeuge schützten die sogenannte Giuk-Lücke – den Meeresstreifen zwischen Grönland, Island und den Britischen Inseln. Ziel war es, sowjetische U-Boote mit Atomraketen von der US-Ostküste fernzuhalten.

Diese Zeiten sind vorbei. Kanada und Großbritannien haben ihre Truppenpräsenz in der Region über die vergangenen Jahrzehnte deutlich ausgedünnt. Ein Sicherheitsabkommen von 1951 zwischen den USA und Grönland ist jedoch noch heute gültig.

Neue Bedrohungen im Polarmeer

Das schmelzende Polarmeer schafft eine kürzere Handelsroute zwischen Asien, Amerika und Europa – birgt aber auch neue Konfliktrisiken. China wird als neuer Rivale identifiziert, dessen militärische und Handelsrouten nahe Grönlands Ostküste verlaufen könnten. Russland hat Ambitionen im Polarmeer und könnte im Konfliktfall Truppen nach Grönland entsenden.

Der Kommentar argumentiert, dass Trump mit seiner Grönland-Offensive europäische Nationen unter Druck setzen könnte, NATOs Militärpräsenz im Nordatlantik zu verstärken. Ähnlich wie die konfrontative Rede von Vizepräsident JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz letztes Jahr die europäischen Verteidigungsausgaben erhöhte. Militärexperten warnen: In einem Krieg mit China müssten die USA Kräfte im Pazifik konzentrieren – der Nordatlantik wäre unterbesetzt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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