Explosionen in Caracas: Trump soll Angriff befohlen haben

upday.com 2 dni temu
Feuer im größten Militärkomplex Venezuelas nach Explosionen in Caracas (Symbolbild) (Photo by Luis JAIMES / AFP via Getty Images) Getty Images

Schwere Explosionen haben am Samstag Venezuelas Hauptstadt Caracas erschüttert. Die venezolanische Regierung wirft den USA einen «schweren militärischen Angriff» vor – Präsident Nicolás Maduro rief den Ausnahmezustand aus und mobilisierte die Bevölkerung. Der US-Sender CBS berichtete unter Berufung auf US-Beamte, dass US-Präsident Donald Trump die Angriffe befohlen habe.

Gegen zwei Uhr Ortszeit begann eine Serie von mindestens sieben Detonationen, die bis 2:38 Uhr andauerte. Bewohner berichteten von tieffliegenden Flugzeugen und Hubschraubern über der Stadt. Im südlichen Teil der Hauptstadt, unweit einer großen Militärbasis, fiel der Strom aus. Auf Videos in sozialen Netzwerken stiegen Feuerbälle und Rauchsäulen auf.

Mehrere Explosionen detonierten offenbar im Stadtteil La Carlota, wo sich eine Luftwaffenbasis befindet. Auch aus anderen Landesteilen – La Guaira nördlich der Hauptstadt und der Küstenstadt Higuerote – meldeten Bewohner Detonationen.

«Der gesamte Boden bebte. Das ist schrecklich. Wir hörten Explosionen und Flugzeuge in der Ferne. Wir fühlten, als würde uns die Luft treffen», sagte die 21-jährige Büroangestellte Carmen Hidalgo der Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

USA verbieten Flüge über Venezuela

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) untersagte kurz nach den Explosionen US-Flugzeugen den Luftraum über Venezuela und Curaçao. Begründung: «laufende militärische Aktivitäten». Das US-Verteidigungsministerium und das Weiße Haus äußerten sich zunächst nicht zu den Vorfällen.

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro rief die Organisation Amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen zu Notfallsitzungen auf. Auf der Plattform X schrieb er: «Caracas wird gerade angegriffen. Alarmiert die Welt: Venezuela wurde angegriffen! Sie bombardieren mit Raketen.»

Eskalierender Konflikt

Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela eskaliert seit Monaten. Trump hatte wiederholt mit militärischen Eingriffen gedroht und Maduros Tage als «gezählt» bezeichnet.

Seit September greifen US-Streitkräfte angebliche Drogenschmuggler-Boote im Ostpazifik und in der Karibik an – dabei töteten sie über 100 Menschen. Kritiker bezeichnen diese Aktionen als außergerichtliche Hinrichtungen.

Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenhandel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die US-Sicherheit zu gefährden. Maduro hingegen vermutet, die USA planten seinen Sturz und wollten sich Venezuelas riesige Ölreserven sichern.

Trump hatte kurz vor Jahreswechsel von einer «großen Explosion im Hafengebiet» Venezuelas gesprochen – einem angeblichen Umschlagplatz für mit Drogen beladene Boote.

Gesprächsangebot vor den Explosionen

Erst am Donnerstag hatte Maduro im Staatsfernsehen Gesprächsbereitschaft mit den USA signalisiert. «Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen», sagte er zu möglichen Verhandlungen über Drogenhandel, Öl und Migration. Gleichzeitig betonte er: «Das nationale Verteidigungssystem hat die nationale Integrität, den Frieden des Landes und die Nutzung unserer Territorien garantiert und garantiert dies weiterhin.»

Am Freitag erklärte Maduro in einem Interview: «Es ist klar, dass sie versuchen, sich durch Drohungen, Einschüchterung und Gewalt durchzusetzen.»

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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