Extreme Glatteisgefahr: NRW schließt am Montag alle Schulen

upday.com 6 godzin temu
NRW bereitet sich auf extreme Glatteisgefahr vor und schließt alle Schulen (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Nordrhein-Westfalen stellt sich auf extreme Glatteisgefahr am Montagmorgen ein. Eine Warmfront bringt ab Mitternacht Regen auf gefrorenen Boden – die Schulen im Land schließen komplett für den Präsenzunterricht.

Schulministerin Dorothee Feller (CDU) ordnete landesweit die Absage des Unterrichts an. «Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden», erklärte die Ministerin. Die Schulen bieten nur Notbetreuung an, der Unterricht findet als Distanzlernen statt. Feller appellierte an Schüler, wenn möglich zu Hause zu bleiben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor den Folgen der Wetterlage. «Es ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen», hieß es in der Warnung. Die höchste Gefahr besteht zwischen Mitternacht und 10 Uhr, in Ostwestfalen sogar bis 13 Uhr.

Großeinsatz von Winter- und Rettungsdiensten

Die Winterdienste bereiten sich auf einen Großeinsatz vor. In Köln etwa wollen die Abfallwirtschaftsbetriebe vorsorglich die Hauptstraßen streuen. «Eisregen ist eine klimatische Herausforderung für alle. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders umsichtig zu sein», erklärte ein Sprecher. Allerdings könnten nicht alle glatten Stellen verhindert werden.

Die Rettungsdienste stocken ihr Personal auf. Im Kreis Lippe warnte ein Sprecher: «Besonders in den frühen Morgenstunden besteht ein hohes Unfallrisiko für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger.» Durch Glatteis könnten sich die Anfahrtszeiten der Rettungswagen verlängern. Die Behörden rieten der Bevölkerung dringend, alle nicht notwendigen Fahrten zu vermeiden.

Winterwochenende im Sauerland

Ganz anders zeigte sich das Wetter am Wochenende: Im Sauerland herrschten perfekte Winterbedingungen mit Sonne und Neuschnee. Fast alle Skilifte waren in Betrieb, selbst kleinere Anlagen ohne Schneekanonen. In Winterberg kam es zu hohem Andrang und Wartezeiten, auf den Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten bildeten sich Staus. Über 300 Kilometer Loipen waren gespurt.

Die Deutsche Bahn meldete auch am Sonntag noch Störungen durch Wintersturm "Elli", der am Freitag den Fernverkehr in Norddeutschland lahmgelegt hatte. Reisende aus NRW in Richtung Hannover oder Berlin mussten mit reduziertem Angebot und möglichen Ausfällen rechnen. Auf ICE-Strecken wie von Köln nach Frankfurt galten Geschwindigkeitsbegrenzungen, die zu Verspätungen führten.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Idź do oryginalnego materiału