Eine Explosion in einem Wohnhaus in der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas hat am Samstag ein vierjähriges Mädchen getötet und mindestens 14 weitere Menschen verletzt. Der Vorfall ereignete sich nur einen Tag vor einer geplanten iranischen Marineübung in der strategisch wichtigen Straße von Hormus – inmitten massiver Spannungen zwischen dem Iran und den USA.
Die lokale Feuerwehr führt die Explosion auf ein Gasleck zurück. Doch lokale Medien zeigten Aufnahmen, die eine verletzte Sicherheitskraft auf einer Bahre zeigen – mit Halskrause und in grüner Uniform, das Abzeichen mit der Hand verdeckt. Die paramilitärischen Revolutionsgarden dementierten, dass ein Marine-Kommandeur bei der Explosion verletzt wurde.
Der Feuerwehrchef von Bandar Abbas sagte der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim: «Die Bewohner und die bei der Explosion eines Wohngebäudes in Bandar Abbas Verletzten haben das Gebäude verlassen, und unsere Kollegen versuchen, die Ursache des Vorfalls zu ermitteln.» Zwei Stockwerke des achtstöckigen Gebäudes wurden zerstört, ebenso mehrere Autos und Geschäfte.
Militär in höchster Alarmbereitschaft
Irans Armeechef Amir Hatami erklärte die Streitkräfte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna in «voller Verteidigungs- und Kampfbereitschaft». Er warnte, jeder Fehler des Feindes würde «zweifellos seine eigene Sicherheit, die Sicherheit der Region und die Sicherheit des zionistischen Regimes gefährden».
Die iranische Marine plant für Sonntag eine Übung in der Straße von Hormus – durch die enge Meerenge zwischen Iran und Oman fließt ein Fünftel des weltweiten Öltransports. Die USA haben Kriegsschiffe, einen Flugzeugträger, Kampfjets und Raketenabwehrsysteme in der Region stationiert.
Diplomatische Signale trotz Konfrontation
Parallel zur militärischen Konfrontation kündigte Irans Sicherheitsberater Ali Laridschani auf der Plattform X Fortschritte bei einem Verhandlungsrahmen mit den USA an. Das steht im Kontrast zu früheren Aussagen von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei, der Gespräche mit den USA wiederholt ausgeschlossen hatte.
US-Präsident Donald Trump hatte erst am Freitag mit neuen Militärschlägen gegen den Iran gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob ein Deal mit dem Iran möglich sei, sagte Trump: «Wenn es keinen Deal gibt - mal sehen, was dann passiert.» Ob die iranische Führung über mögliche US-Militärpläne informiert sei, beantwortete er mit: «Oh, sie wissen Bescheid, das ist sicher.»
Eine zweite Explosion ereignete sich am Samstag in der südwestiranischen Stadt Ahvaz. Dort starben fünf Menschen. Auch diese Explosion wird offiziell auf Gas zurückgeführt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








