US-Präsident Donald Trump hat eine «große Armada» Richtung Iran geschickt und mit Militärschlägen gedroht. Iran versetzte daraufhin seine Streitkräfte in höchste Alarmbereitschaft. Doch trotz der eskalierenden Rhetorik signalisieren beide Seiten Gesprächsbereitschaft: Der iranische Sicherheitsratschef Ali Laridschani kündigte am Samstag Fortschritte bei Verhandlungsvorbereitungen an, während Trump im Weißen Haus seine Hoffnung auf einen «Deal» äußerte.
Laridschani schrieb auf der Plattform X, die «Vorbereitungen für Verhandlungen» kämen trotz «künstlich geschürter Kriegsrhetorik» voran. Der hochrangige Berater des geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei traf sich am Samstag in Teheran mit Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, der zwischen beiden Ländern zu vermitteln versucht.
Trump sagte am Freitag im Weißen Haus: «Wir haben eine große Armada, Flotte, nennen Sie es wie Sie wollen, die gerade Kurs auf den Iran nimmt, sogar größer als das, was wir in Venezuela hatten.» Er bezog sich damit auf die US-Operation Anfang Januar, bei der Spezialeinheiten den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro in Caracas festnahmen. Gleichzeitig zeigte sich Trump verhandlungsbereit: «Hoffentlich werden wir einen Deal machen», sagte er. «Wenn es keinen Deal gibt - mal sehen, was dann passiert.»
Iran sucht Deeskalation
Irans Präsident Massud Peseschkian betonte in einem Telefonat mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, sein Land habe «niemals einen Krieg angestrebt». Er sei «fest davon überzeugt, dass ein Krieg weder im Interesse des Iran noch der USA noch der Region» sei, teilte das iranische Präsidialamt mit.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte bereits am Freitag erklärt, das Land sei sowohl für Verhandlungen als auch für einen Krieg bereit. Verteidigungsstrategien und Raketensysteme seien aber nicht verhandelbar, warnte er. Ein militärischer Konflikt könnte über einen bilateralen Krieg hinaus eskalieren.
Vermittlungsversuche laufen
Katar bekräftigte nach dem Treffen in Teheran seine Unterstützung für «alle Bemühungen zum Abbau der Spannungen in der Region», wie das katarische Außenministerium in Doha mitteilte. Laridschani war zuvor auch in Moskau mit Kreml-Chef Wladimir Putin zusammengetroffen.
Bei möglichen Verhandlungen geht es um ein Ende des umstrittenen iranischen Atomprogramms und die Begrenzung der Entwicklung ballistischer Raketen. Im vergangenen Juni hatte das US-Militär gemeinsam mit Israel iranische Atomanlagen bombardiert. Trump hatte Teheran wiederholt mit Militärschlägen gedroht, auch als Reaktion auf die Niederschlagung jüngster Proteste.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









