Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor erneutem Glatteis in der Nacht zum Mittwoch. In mehreren Regionen Deutschlands drohen erhebliche Verkehrsprobleme durch gefrierenden Regen und Glätte. Dies folgt auf schwierige Wetterbedingungen, die bereits am Dienstag für Verkehrsbehinderungen, Unfälle und Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr sorgten.
Besonders betroffen sind die westlichen und südwestlichen Mittelgebirge, der zentrale Mittelgebirgsraum sowie der Osten Baden-Württembergs. Der DWD warnt vor erhöhter Rutschgefahr für den Straßenverkehr und Fußgänger. In den kommenden Tagen erwartet der Wetterdienst einen Mix aus Regen und Schnee, vor allem gefrierenden Regen in der Mitte Deutschlands.
In der Nacht zum Dienstag und am Morgen hatte heftiger Schneefall bereits für chaotische Zustände gesorgt. Auf der Autobahn A5 bei Gießen blieben mehrere Lastwagen im Schnee stecken. Der Bahnverkehr war durch vereiste Oberleitungen und Weichen massiv beeinträchtigt. Auch die Energieversorgung litt: Umstürzende Bäume und Äste beschädigten Stromleitungen.
Lage entspannt sich teilweise
Die Situation hat sich im Laufe des Dienstags verbessert. Ein Bahnsprecher berichtete, die Lage habe sich «erheblich verbessert». Fernzüge in Richtung Ostsee fahren seit dem Morgen wieder, allerdings mit großen Einschränkungen. Einige Verbindungen bleiben weiterhin gestrichen. In Berlin nahm die Straßenbahn der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) nach einer Unterbrechung wegen vereister Oberleitungen den Betrieb wieder auf.
Der Energieversorger N-Ergie meldete fünf Stromausfälle in der Nürnberger Region während der Nacht. Besonders betroffen war das stark bewaldete Gebiet rund um Nürnberg, wo Schneelast Bäume und Äste auf Stromleitungen drückte. In Teilen Frankens im nördlichen Bayern fielen am Dienstag Schulklassen aus. Landkreise und Städte richteten Notbetreuung ein oder stellten auf Distanzunterricht um, da die Schulwege für Schüler als unsicher galten.
Autofahrer, Fußgänger und Pendler sollten in den kommenden Tagen weiterhin vorsichtig sein. Der DWD rät zu erhöhter Aufmerksamkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.










