Höchster Stand seit 2006: 97.264 Arbeitslose in Hamburg

upday.com 3 godzin temu
Die Arbeitslosigkeit in mehreren deutschen Bundesländern ist im Januar deutlich gestiegen (Symbolbild - KI-generiert) Upday Stock Images

Die Arbeitslosigkeit in mehreren deutschen Bundesländern stieg im Januar deutlich. In Hamburg erreichte die Zahl der Arbeitslosen mit 97.264 Menschen den höchsten Stand seit 2006, wie die Agentur für Arbeit Hamburg mitteilte. Die Quote stieg gegenüber dem Dezember um 0,4 Punkte auf 8,6 Prozent.

Sönke Fock, Leiter der Hamburger Arbeitsagentur, verwies auf das anhaltend schwierige wirtschaftliche Umfeld. Der Anstieg um 4.683 Arbeitslose zum Vormonat markiert eine besorgniserregende Entwicklung für die Hansestadt.

Bundesweiter Trend

Auch in anderen Bundesländern verschlechterte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt. In Berlin stieg die Arbeitslosenzahl um 11.704 auf 228.031 Menschen, die Quote kletterte auf 6,7 Prozent. Carina Knie-Nürnberg, Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, stellte fest: «Dass die Arbeitslosigkeit im Januar steigt, kennen wir aus jedem Jahr.» Sie fügte jedoch hinzu: «In Berlin fällt dieser Anstieg aktuell aber stärker aus als sonst.»

Bremen verzeichnete einen Anstieg um 1.909 auf 43.905 Arbeitslose bei einer Quote von 11,7 Prozent. Die Regionaldirektion sieht den Arbeitsmarkt unter spürbarem Druck.

In Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Jobsuchenden um 6.000 auf 100.400, die Quote stieg von 5,8 auf 6,2 Prozent.

Sachsen-Anhalt meldete 94.670 Arbeitslose bei einer Quote von 8,5 Prozent - rund 2.900 mehr als im Vorjahr.

Saisonale und wirtschaftliche Faktoren

Die Arbeitsagenturen führen den Januar-Anstieg auf mehrere Faktoren zurück. Der Wintereinbruch behinderte Arbeiten im Wohnungs-, Straßen- und Gartenbau. Zudem laufen zum Jahreswechsel regelmäßig befristete Verträge und projektbezogene Jobs aus.

Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord, bewertete den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein trotz der winterbedingten Einflüsse als weiterhin stabil. Die weitere Entwicklung dürfte nach Einschätzung der Experten vor allem davon abhängen, wie sich die Wirtschaft in den kommenden Monaten entwickelt.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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