Eine Mitarbeiterin von Eugen Block hat im laufenden Hamburg-Prozess zur Entführung der Block-Kinder ausgesagt, wie sehr die Großeltern unter der Trennung von ihren Enkelkindern leiden. Die 36-Jährige beschrieb Eugen und Christa Block als «todtraurig», weil sie ihre Enkel in Dänemark längere Zeit nicht sehen konnten. Die emotionale Aussage wirft ein Licht auf den dramatischen Familienzwist, der in der Silvester-Entführung gipfelte.
Die Mitarbeiterin erinnerte sich an die Worte des 85-jährigen Steakhaus-Gründers: «Ich muss doch irgendwie meinen Enkelkindern zeigen, wie lieb ich sie habe.» Kurz vor der Entführung hatte Eugen Block versucht, seinen Enkelkindern Weihnachtsgeschenke über einen Sicherheitsdienst an deren Wohnsitz in Süddänemark zu liefern.
Seine Tochter Christina Block lehnte diese Aktion ab. Sie sagte vor dem Landgericht: «Ich wollte überhaupt keine Unruhe.» Sie habe im laufenden Sorgerechtsstreit keine weitere Eskalation riskieren wollen, zumal ihr Ex-Mann regelmäßig die Polizei einschalte.
Dramatischer Zwischenfall im Gerichtssaal
Der Prozess wurde von einem emotionalen Eklat überschattet. Eine 49-jährige Mitangeklagte, eine Verwandte Christina Blocks, brach weinend zusammen und verließ den Saal. Die Strafkammer hatte zuvor ihren Antrag abgelehnt, sich zu den Vorwürfen äußern zu dürfen.
Ihr Anwalt Reinhard Daum unterbrach die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt und bat um eine Verhandlungspause. Daum hatte bereits zuvor erfolglos die Abtrennung des Verfahrens gegen seine Mandantin gefordert. Sie wird nur der Beihilfe beschuldigt, weil sie die Block-Kinder und deren Mutter Anfang Januar 2024 nach der Rückholaktion aus einem Hamburger Vorort nach Hause gefahren haben soll.
Hintergrund der Entführung
Christina Block wird vorgeworfen, die Entführung ihrer beiden Kinder aus dem Haus ihres Ex-Mannes in Dänemark in Auftrag gegeben zu haben. Die Kinder, ein damals zehnjähriger Junge und ein 13-jähriges Mädchen, wurden in der Silvesternacht 2023/24 angeblich von einer israelischen Sicherheitsfirma nach Deutschland gebracht.
Das Hanseatische Oberlandesgericht entschied am 5. Januar 2024, dass die beiden Kinder zu ihrem Vater nach Dänemark zurückgebracht werden müssen. Der Sorgerechtsstreit schwelt seit dem Sommer 2021, als Vater Stephan Hensel die Kinder nach einem Wochenendbesuch nicht zurückgebracht hatte.
Der Prozess läuft seit Juli vergangenen Jahres. Termine sind bis Ende Juni angesetzt, das Gericht erwägt eine Verlängerung bis Jahresende. Auch gegen Großvater Eugen Block hatte die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit der Entführung ermittelt, das Verfahren wurde jedoch eingestellt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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