In den Ermittlungsakten zu Jeffrey Epstein ist ein Presseausweis für seine Vertraute Ghislaine Maxwell aufgetaucht. Das Dokument war eine International Press Card der Internationalen Journalisten-Föderation. Es war 2017 gültig und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) innerhalb der Gewerkschaft Verdi zugeordnet. Unklar bleibt, warum Maxwell einen solchen Ausweis beantragt oder erhalten hat. Presseausweise gewähren Journalisten üblicherweise Zugang zu Behörden, Ministerien und Veranstaltungen.
Die Ermittlungsakten enthalten zwei Scans des Ausweises, jeweils von der Vorderseite.
Eine International Press Card hat in der Regel eine Gültigkeit von zwei Jahren.
Verdi: Keine Daten mehr vorhanden
Die Gewerkschaft Verdi teilte mit: «Zentral zugängliche Daten liegen uns zu einem mehr als zehn Jahre zurückliegenden Vorgang aber nicht vor» Weiter erklärte Verdi: «Antragsunterlagen werden nach unserem Datenschutzkonzept nur zweckgebunden gespeichert und regelmäßig nach dem Jahr der Antragstellung vernichtet. Daher ist davon auszugehen, dass auch vor Ort keine Daten oder Nachweise mehr vorhanden sind, die mit der Gültigkeit der IPC korrespondieren»
Epsteins Missbrauchsring
Ghislaine Maxwell spielte eine zentrale Rolle beim Aufbau des Missbrauchsrings, den der Multimillionär Jeffrey Epstein jahrelang von New York aus betrieb. Dutzende junge Frauen und Minderjährige fielen dem Ring zum Opfer. Epstein pflegte umfangreiche Kontakte in die High Society, was zu weitreichenden Spekulationen über das Ausmaß des Skandals führte.
Ein Gericht verurteilte Maxwell 2022 wegen ihrer zentralen Rolle im Missbrauchsring. Sie sitzt derzeit im Gefängnis.
Epstein starb 2019 im Alter von 66 Jahren im Gefängnis, bevor er weiter verurteilt werden konnte.
Ein Gesetz ordnete die Veröffentlichung der Ermittlungsakten an - eine Maßnahme, gegen die sich US-Präsident Donald Trump lange gewehrt hatte.
Über den Fund des Presseausweises berichtete zuerst der Spiegel.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.









