Iran meldet 3.117 Tote bei Protesten - Menschenrechtler zählen über 4.560 Opfer

upday.com 2 godzin temu
Demonstranten verbrennen Bilder von Ayatollah Ali Khamenei bei einer Solidaritätskundgebung für die Iran-Proteste in London (Symbolbild) (Photo by CARLOS JASSO / AFP via Getty Images) Getty Images

Das iranische Staatsfernsehen hat am Mittwochabend erstmals eine offizielle Todeszahl zu den jüngsten Protesten im Land veröffentlicht. Laut Innenministerium und Märtyrerstiftung starben bei den seit dem 28. Dezember andauernden Unruhen 3.117 Menschen. Die Zahl liegt deutlich unter den Angaben von Menschenrechtsaktivisten – und wirft Fragen über das wahre Ausmaß der Gewalt auf.

Die US-basierte Human Rights Activists News Agency (HRANA) hatte am Mittwoch eine weitaus höhere Zahl veröffentlicht: 4.560 Tote. Von den offiziell gemeldeten 3.117 Opfern waren laut Staatsfernsehen 2.427 Sicherheitskräfte oder Zivilisten. Die Märtyrerstiftung ist in Iran unter anderem für Kriegsopfer zuständig.

Die iranische Regierung führte die Gewalt auf "Terroristen" und bewaffnete Demonstranten zurück. Trotz Internetblockaden gelangten jedoch Videoaufnahmen ins Ausland, die zeigen, wie Sicherheitskräfte wiederholt auf offenbar unbewaffnete Demonstranten schossen.

Drohung an die USA

Parallel zu den Todeszahlen eskalierte Irans Außenminister Abbas Araghchi die Spannungen mit Washington. In einem Meinungsbeitrag im "Wall Street Journal" warnte er am Mittwoch, Iran werde «mit allem zurückfeuern, was wir haben», sollten die USA das Land erneut angreifen.

Araghchi prognostizierte, dass eine umfassende Konfrontation mit den USA härter ausfallen, länger dauern und die gesamte Region erfassen würde – entgegen "unrealistischer Zeitpläne", die Israel und seine Verbündeten dem Weißen Haus präsentiert hätten. Gewöhnliche Menschen weltweit wären davon betroffen. Er betonte: «Dies ist keine Drohung, sondern eine Realität, die ich unmissverständlich darlegen muss, denn als Diplomat und Veteran verabscheue ich Krieg.»

Der Außenminister deutete zudem an, dass iranische Sicherheitskräfte bei künftigen Konflikten nicht die Zurückhaltung zeigen würden, die sie im Juni 2025 geübt hätten. Damals hatten die USA und Israel während eines zwölftägigen Krieges iranische Atomanlagen bombardiert.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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