Knapp 300 Drohnen: Russland startet zweiten Massiv-Angriff binnen 4 Tagen

upday.com 2 godzin temu
Ukrainische Rettungskräfte löschen einen Brand in einem schwer beschädigten Wohngebäude nach russischen Drohnen- und Raketenangriffen. (Symbolbild) (Photo by Serhii Okunev / AFP via Getty Images) Getty Images

Russland hat in der Nacht zum Dienstag eine zweite massive Angriffswelle auf die Ukraine gestartet – nach nur vier Tagen. Mit knapp 300 Drohnen, 18 ballistischen Raketen und sieben Marschflugkörpern trafen russische Streitkräfte acht Regionen bei eisiger Kälte um minus zwölf Grad. In Charkiw starben vier Menschen in einem Postdepot, sechs weitere wurden in Odessa verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte schnellere Lieferungen von Luftabwehrsystemen aus den USA und Europa.

Das primäre Ziel der Attacken war Energieinfrastruktur. Hunderttausende Haushalte in der Hauptstadtregion sind ohne Strom, in den Vororten Butscha, Hostomel und Irpin fiel auch die Wasserversorgung aus. Hilfsorganisationen stellten beheizte Zelte auf, überall in Kiew laufen Generatoren.

In Odessa trafen die Angriffe neben Energieanlagen auch ein Krankenhaus, einen Kindergarten, eine Bildungseinrichtung und mehrere Wohngebäude. In Charkiw schlug eine russische Langstreckendrohne in eine Kinderklinik ein und löste einen Brand aus. Verletzt wurde dort niemand.

Doppelschlag auf Rettungskräfte

Die regionale Staatsanwaltschaft in Charkiw wirft der russischen Armee einen «Doppelschlag» vor: Zunächst habe eine Rakete ein Gebäude getroffen, anschließend seien Drohnen auf eintreffende Feuerwehrleute und Rettungskräfte abgefeuert worden. Diese Taktik zielt gezielt auf Helfer ab.

Russland setzte zudem erneut die atomwaffenfähige Hyperschallrakete «Oreschnik» ein – erst zum zweiten Mal seit Kriegsbeginn. Der Einschlag erfolgte in der Westukraine und wird als deutliche Warnung an NATO-Staaten interpretiert.

Scharfe Worte bei den Vereinten Nationen

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats verurteilte die stellvertretende US-Botschafterin Tammy Bruce die sich verschärfenden Angriffe auf Energieanlagen und forderte beide Seiten zur Deeskalation auf. Die USA bezeichneten das russische Vorgehen als «gefährliche und unerklärliche Eskalation» – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da die Trump-Regierung Friedensgespräche vorantreiben wolle.

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja konterte vor dem Sicherheitsrat: «Moskau werde das Problem weiterhin mit militärischen Mitteln lösen, bis Selenskyj zur Besinnung kommt und realistischen Bedingungen für Verhandlungen zustimmt.»

Ukraine greift russische Waffenproduktion an

Die ukrainische Armee führte zeitgleich Drohnenangriffe auf mehrere Ziele in Russland durch. In Taganrog in der Region Rostow traf eine Drohne ein Industrieunternehmen. Russische Telegram-Kanäle berichten, es handle sich um die Firma Atlant Aero, die Bauteile für Kampfdrohnen herstellt. Russland meldete die Zerstörung von elf ukrainischen Drohnen, sieben davon über der Region Rostow.

EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas wird mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius weitere Unterstützung für Kiew besprechen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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