Leipzig: Nagel (Linke) verurteilt Handala-Demo in Connewitz als antisemitisch

upday.com 2 godzin temu
Demonstranten bei einer pro-palästinensischen Kundgebung in Leipzig (Symbolbild) (Photo by Craig Stennett/Getty Images) Getty Images

Die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel hat eine propalästinensische Demonstration in Leipzig scharf als antisemitisch verurteilt. Die Kundgebung der Handala-Gruppe am Connewitzer Kreuz sei gegen einen linken Stadtteil gerichtet, sagte Nagel kurz vor Beginn des großen Demo-Tags. Der Verfassungsschutz stuft Handala als extremistisch ein. Mehrere hundert Teilnehmer versammelten sich, die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

«Ich finde es sehr bedrückend, dass heute Menschen, die sich links nennen, gegen einen linken Stadtteil demonstrieren», erklärte Nagel. Connewitz gilt als Hochburg der pro-israelischen Linken. Die Handala-Demonstration unter dem Motto "Antifa means: Free Palestine" richte sich gegen diese Szene.

Insgesamt sind acht Versammlungen verschiedener linker Lager rund um das Connewitzer Kreuz registriert. Die Polizei rechnet mit einem langen Einsatz und hat Kräfte aus Sachsen, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mobilisiert. Ein Polizeihubschrauber kreist über dem Viertel, Beamte trennen die Demonstrationslager mit Gittern.

Kritik an eigener Partei

Nagel kritisierte auch, dass einzelne Akteure aus der Linkspartei zu einer Demonstration aufgerufen hätten, die sich unter anderem gegen sie und ihr Büro richte. «Der Großteil der Partei Die Linke in Leipzig steht für eine friedliche Lösung für die Menschen in Israel und für eine Staatlichkeit und auch Sicherheit für Palästinenserinnen und Palästinenser», betonte sie. Diejenigen, die «das Existenzrecht Israels anzweifeln», seien «wirklich eine laute Minderheit».

Die Abgeordnete äußerte zunächst «tatsächlich große Angst» vor den Demonstrationen. Nachdem bekannt wurde, dass die Handala-Demo nicht durch Connewitz ziehen wird, zeigte sie sich etwas erleichtert. Sie hoffe, am Ende auf «wenig Schäden und keine Gewaltvorfälle zurückblicken» zu können.

Die Behörden haben als Vorsichtsmaßnahme Glascontainer am Connewitzer Kreuz geräumt. Ein Discounter in der Bornaischen Straße sicherte seine Fenster mit Pressspanplatten. Der Verfassungsschutz rechnet mit aufgeheizter Stimmung und schließt Störaktionen nicht aus.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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