Mann zahlt mit Spielgeld und wird zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt

upday.com 3 godzin temu
Ein Mann wird wegen Bezahlung mit Falschgeld zu Bewährungsstrafe verurteilt (Symbolbild - KI-generiert) AI Generated Stock Image

Ein Mann ist vom Amtsgericht München zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er mit gefälschtem Spielgeld bezahlt hat. Das Gericht wertete die Verwendung von sogenanntem "Movie Money" an Tankstellen und einem Supermarkt als Geldfälschung in Tateinheit mit Betrug. Das Urteil schafft einen wichtigen Präzedenzfall und warnt: Auch vermeintlich offensichtliches Falschgeld kann strafrechtliche Folgen haben.

Der Angeklagte hatte mindestens drei gefälschte 100-Euro-Scheine verwendet, um Waren zu kaufen. Die Scheine waren als "Prop Copy" gekennzeichnet - eine Kennzeichnung für Film- oder Spielgeld. Seine Verteidigung argumentierte, das Geld sei offensichtlich unecht gewesen, es habe keine Täuschungsabsicht bestanden.

Das Schöffengericht des Amtsgerichts München folgte dieser Argumentation nicht. Die Richter betonten, dass die Scheine trotz des Aufdrucks "Prop Copy" täuschend echt aussahen und von hoher Qualität waren. Arglose Personen könnten sie im normalen Geschäftsverkehr für echt halten. Die erfolgreichen Zahlungen an den Tankstellen belegten, dass die Kriterien für Geldfälschung erfüllt waren.

Solches Falschgeld kann online für wenige echte Euro erworben werden und ist eigentlich für Filmsets gedacht. Es wird auf normalem Papier gedruckt, besitzt keine Sicherheitsmerkmale und trägt Kennzeichnungen wie "unecht" oder "Prop Copy". Dennoch kann es mit echten Scheinen verwechselt werden.

Das Rechtsportal anwaltauskunft.de machte auf das Urteil aufmerksam. Die Warnung ist eindeutig: Wer in den Besitz solcher Scheine gelangt, sollte sie keinesfalls zum Bezahlen verwenden. Es drohen Strafanzeigen wegen Geldfälschung und Betrugs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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